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Stadt Wolfsburg "Verblödete Deutsche": Comedian Hans-Werner Olm provoziert im Hallenbad
Wolfsburg Stadt Wolfsburg "Verblödete Deutsche": Comedian Hans-Werner Olm provoziert im Hallenbad
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20:51 28.04.2019
Restlos ausverkauft: Viele Wolfsburger wollten sich Hans-Werner Olm nicht entgehen lassen. Quelle: Tim Schulze
Wolfsburg

Mit einem Lied über die schönsten Städte Niedersachsens startete der Bochumer samt Gitarre in den Abend. Da wurde der Text des Welthits „Ein bisschen Frieden“ mal eben umgedichtet in „Ein bisschen Springe und Stadthagen kann man nur mit Fusel ertragen“.

Frauen, Alkohol, Fernsehen und Sex

Weitere Programmpunkte des Abends: Frauen, Alkohol, deutsches Fernsehen und Sex. Mit der Devise „Früher war doch alles besser“ schaffte Olm immer wieder Vergleiche zwischen der guten alten Zeit in den 1970ern und den „verblödeten Deutschen“ heutzutage. Männer sind seinem Eindruck nach offenbar nur noch verweichlichte Ergebnisse der Vorstellungen ihrer Frauen, die Leute befriedigen über Facebook ihre Geltungsbedürfnisse und im Fernsehen läuft eine Freakshow nach der anderen.

Trotz all dieser Entwicklungen bedankte sich Olm aber beim Leben: Dafür, dass er „als Frau keine zweite Wahl“ ist und dass er „weiß ist und nicht Ronny aus Sachsen“. Ein „westdeutscher Spitzenhengst“, mit perfekten Genen.

Restlos ausverkauftes Hallenbad-Kulturzentrum: Viele Wolfsburger wollten sich Hans-Werner Olm nicht entgehen lassen Quelle: Tim Schulze

Publikum fragt sich: Darf er das sagen?

Auch wenn oft ein Raunen durch das Publikum ging und die Leute sich fragten „Darf er das sagen?“, überwog das Gelächter. „Ohne dicke Haut und ein Quäntchen Selbsthumor sollte man nicht zu Olm gehen“, resümierte Zuschauer Paul Flämig. Der 64-jährige Comedian spricht rigoros Dinge aus, wie es sich sonst kaum einer traut. Und er steht dazu: „Ich weiß, ich bin ein ekliges egoistisches Hetenschwein, aber wenigstens bin ich ehrlich“, so Olm.

Von Jeanette Knöfel

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