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Westhagen: Förderverein MeiNZ engagiert sich seit zehn Jahren für Integrationszentrum

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16:30 07.04.2021
Westhagen: Das Team des Fördervereins für das Integrationszentrum „MeiNZ“ freut sich über das zehnjährige Bestehen
Westhagen: Das Team des Fördervereins für das Integrationszentrum „MeiNZ“ freut sich über das zehnjährige Bestehen Quelle: Integrationszentrum MeiNZ
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Westhagen

Das Jahr 2021 ist für den Verein der Freunde und Förderer des Integrationszentrum „MeiNZ“ in Westhagen ein besonderes Jahr: Er feiert sein zehnjährige Bestehen. Am 20. März 2011 ging es mit sieben Gründungsmitgliedern los. Aus ihnen wurden inzwischen 44 Mitglieder. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, das Integrationszentrum ideell und materiell zu unterstützen: Vereinsmitglieder schenken ihre Zeit und unterstützen finanziell durch Mitgliedsbeiträge und Spenden die wertvollen Integrationsangebote.

Von Sprachkursen über Elterntraining bis zu Kreativwerkstatt und Eltern-Café

Zahlreiche Aktionen und Projekte wurden in den vergangenen zehn Jahren umgesetzt. „Die Stunden, die viele Vereinsmitglieder aufbringen, sind kaum zu zählen“, so Vorstandsmitglied und Ortsbürgermeisterin Ludmilla Neuwirth. Dazu zählen das Erteilen von Sprachkursen und Elterntraining, die Leitung der Senioren- und der Frauengruppe, des ElternCafés und der Kreativwerkstatt, die Leitung der verschiedenen Tanzgruppen der TanzWelt und der Sportgruppen.

Große Resonanz bekamen die Projekte „Westhagener Teegespräche“ und „Deine, meine, unsere Heimat“. Im Rahmen dieser Projekte fanden interkulturelle Begegnungen statt, die sowohl den Neuzugewanderten als auch den Westhagenern, die schon lange im Stadtteil leben, neue Impulse zur neuen Heimat Wolfsburg als auch eine Auseinandersetzung mit den Kulturen der Neuzugewanderten anboten. Mit Hilfe und finanzielle Förderung wurden Bildungsfahrten und Familienfeste, der Wettbewerb „Jugend tanzt“, die Seniorenarbeit und einiges mehr durchgeführt.

Mitglieder halfen beim Umzug und Einrichtung der neuen Räume des Integrationszentrums

„Das ist aber längst nicht alles“, berichtet Neuwirth, „die Vereinsmitglieder halfen beim Umzug und Einrichtung der neuen Räume des Integrationszentrums. Auch bei Veranstaltungen und Festen in Westhagen wie etwa dem Bürgerfest und dem Wintermarkt ist der Verein immer dabei.“

Wegen der Beschränkungen in der Pandemie mussten Projektveranstaltungen zwar ausfallen und die Vereinsarbeit anders aufgestellt werden. Aber: „Auch in den Corona-Zeiten ist der Verein aktiv“, so Vorsitzende Larissa Hoffmann. So beteiligten sich Vereinsmitglieder bei der Aktion „Behelfsmasken/Alltagsmasken“ und nähten in Fleißarbeit Behelfsmasken für das Klinikum und Einrichtungen der Diakonie. Auch an die Senioren des „MeiNZ“ haben die Vereinsmitglieder selbst genähte Behelfsmasken verteilt sowie Einkäufe erledigt, Rezepte vom Arzt oder aus der Apotheke abgeholt.

Von der Redaktion