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Stadt Wolfsburg So einfach können Sie Leben spenden
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00:24 17.06.2019
Das DRK bietet überall in der Region regelmäßig Blutspende-Termine an. Quelle: Sebastian Preuß
Gifhorn/Wolfsburg

Blut gehört zum Wertvollsten, das Menschen einander geben können. Bis heute ist es nicht gelungen, einen ebenbürtigen Ersatz – also künstliches Blut – zu entwickeln. Das lebenswichtige Blut kann nur der menschliche Körper selbst bilden. Es ist durch nichts zu ersetzen. Das macht es so wichtig, dass es Menschen gibt, die ihr Blut für Kranke und Verletzte spenden. Oft kann nur dadurch deren Leben gerettet werden. Daran erinnert jedes Jahr am 14. Juni der Weltblutspendetag.

Der Bedarf steigt stetig

„Auch das perfekteste medizinische Versorgungssystem ist bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Krankheiten ohne Blut nicht funktionsfähig“, sagt Markus Baulke, Sprecher des Deutschen Roten Kreuzes, das einen großen Blutspendedienst unterhält. So erstaunlich es klingt: Der immer weiter steigende Bedarf an Blut ist in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts.

Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren sind nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden. Durch den Ausbau des Rettungswesens steigen die Chancen, bei einem schweren Unfall zu überleben. Dazu gehört aber auch, dass immer genug Blutkonserven zur Verfügung stehen – und die müssen zuvor von jemandem gespendet worden sein.

Viele Krebspatienten brauchen Blut

Die größter Menge wird zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten, Sport- und Verkehrsunfälle. Bei schweren Unfällen kann es vorkommen, dass wegen bestimmter innerer Verletzungen mindestens zehn Blutkonserven pro Unfallopfer bereitstehen müssen.

Es kann jeden treffen

Nach Angaben des DRK sind die meisten Bundesbürger mindestens einmal im Leben auf das Blut anderer angewiesen, und es kann jeden treffen. „In der Ferienzeit sind viele Stammspender im Urlaub, zudem sind sommerliche Freizeitaktivitäten oft attraktiver, als zur Blutspende zu gehen“, sagt Baulke. Da könne es wegen der kurzen Haltbarkeit der Blutpräparate trotz eingeplanter Sicherheitsreserven zu gefährlichen Engpässen in der Blutversorgung kommen. Übrigens: Täglich werden in Deutschland etwa 15 000 Blutspenden benötigt.

Warum der 14. Juni?

Das Datum des Weltblutspendetags ist nicht zufällig gewählt: Am 14. Juni 1868 wurde Karl Landsteiner, der Entdecker der Blutgruppen, geboten.

Der Weltblutspendetag wurde im Jahr 2004 von vier internationalen Organisationen ausgerufen, die sich für sicheres Blut auf der Basis freiwilliger und unentgeltlicher Blutspenden einsetzen: Weltgesundheitsorganisation (WHO), Internationale Organisation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, International Society of Blood Transfusion und International Federation of Blood Donor Organizations.

Der Tag soll Menschen daran erinnern, dass zum Beispiel Menschen mit Blutverlust wie Gebärende oder Unfallopfer Blutspenden benötigen.

Gemeinsam mit Andrea Prost, DRK-Blutspende-Koordinatorin in Gifhorn, zeigen wir den Ablauf.

Von Kerstin Wosnitza

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