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Stadt Wolfsburg Wolfsburger schicken 3500 Weihnachtspäckchen auf die Reise
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburger schicken 3500 Weihnachtspäckchen auf die Reise
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14:34 25.11.2018
Geschenke, so weit das Auge reicht: Schulen, Kitas, Unternehmen und Privatpersonen haben Päckchen gespendet. Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

Auf nach Odessa! Der Weihnachtspäckchenkonvoi vom Round Table Wolfsburg ist aufbruchsbereit. 3500 Pakete mit Weihnachtsgeschenken für ukrainische Kinder haben ihm die Wolfsburger mit auf den Weg gegeben – ein grandioses Ergebnis!

Erst Geschenke angenommen, dann sortiert

Die letzten Pakete sammelte der Lastwagen am Wochenende ein: Schulen, Kitas, Firmen und viele Privatpersonen hatten Kartons mit Geschenken für Kinder in der Ukraine gepackt – teilweise das ganze Jahr über. Am Freitag und Samstag luden die Mitglieder vom Round Table noch einige Pakete vorm Rathaus und vor der Eis-Arena ein. Danach sortierten und zählten freiwillige Helfer die weihnachtlichen Schachteln.

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Aktion für Kinder in der Ukraine: Schulen, Kitas, Unternehmen und Privatpersonen haben Päckchen gespendet.

Die Wolfsburgerin Jenny Voss hat das Päckchenpacken perfektioniert: Seit Monaten hatte sie Geschenke gekauft, Freunde und Familie zum Mitmachen bewegt und Geschäftsleute zum Spenden animiert. Am Ende hatte Voss 125 Päckchen gefüllt und mit ein bisschen Hilfe jedes einzeln liebevoll verpackt.

3500 Päckchen gespendet: „Das ist Wahnsinn“

Gigantisches Ergebnis: Mit 3500 Päckchen aus Wolfsburg und den Ortsteilen geht der diesjährige Weihnachtspäckchenkonvoi vom Round Table auf die Reise. Quelle: Tim Schulze

Das Besondere in diesem Jahr ist, dass Wolfsburg einen eigenen Lastwagen hat. Der fährt zwar erstmal noch zur Zentrale nach Koblenz, doch da wird nur aufgefüllt, nicht umverteilt. Mit insgesamt 5000 Paketen fährt der Truck dann Ende November weiter – eine Woche später erhalten bedürftige Kinder in der Ukraine dann die Geschenke.

Die WAZ hat sich den Spaß erlaubt, einen plüschigen Reporter mit auf die Reise zu schicken: Handpuppe „Wölfchen“ wird von unterwegs berichten, bis ihn in der Ukraine ein Kind adoptieren darf.

Von Frederike Müller