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Stadt Wolfsburg Wegen Corona: Weniger Busse und Bahnen unterwegs
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wegen Corona: Weniger Busse und Bahnen unterwegs
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08:00 07.04.2020
Weniger Busse wegen Corona unterwegs: Auch die WVG reagiert auf das Virus.
Weniger Busse wegen Corona unterwegs: Auch die WVG reagiert auf das Virus. Quelle: WVG
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Wolfsburg

Seit fast drei Wochen ist der ÖPNV in der Region wegen der Corona-Krise heruntergefahren. Fast alle Busunternehmen im Verbundgebiet des Verkehrsverbundes Region Braunschweig (VRB), zu dem auch Wolfsburg gehört, fahren inzwischen nach dem Samstagsfahrplan oder dem Ferienfahrplan. In Wolfsburg gilt ein modifizierter Sonntagsfahrplan.

Weniger Busfahrer im Einsatz

Deshalb sind zurzeit auch weniger Busfahrer im Einsatz. Sie haben Urlaub oder bummeln Überstunden ab – von beidem haben sie wegen des Busfahrermangels der letzten Monate reichlich, erklärt die WVG. Kurzarbeit gebe es keine.

Weil die Busse nur eingeschränkt in Wolfsburg fahren, gehen die Einnahmen zurück – und das Defizit könnte größer werden. „Das wird es sicherlich, in welchem Umfang können wir noch nicht sagen“, so die WVG.

Enno fährt nach Fahrplan

Die Lage bei Bahnunternehmen ist anders als bei den Bussen: Einige Bahnen wie Enno und Erixx fahren auch in Corona-Zeiten unverändert nach ihrem regulären Fahrplan. Beide Unternehmen bestätigen, dass sie diesen Fahrplan so lange es geht aufrecht halten.

Die Abellio-Verbindung RB 35/36 zwischen Wolfsburg - Stendal - Magdeburg fährt in Corona-Zeiten fast wie sonst: Vormittags sei der Fahrplan wie üblich, nachmittags entfallen einige Verbindungen, so ein Sprecher.

Abstandsregeln werden eingehalten

Die Deutsche Bahn hat ihre Verbindungen wochentags weitgehend auf einen Stundentakt umgestellt. In den meisten Bussen und Bahnen ist wegen des sehr viel geringeren Fahrgastaufkommens genügend Platz, um die vorgeschriebenen Abstandsregeln einzuhalten.

Auf einigen Fahrten haben die Unternehmen auf die Fahrgastzahlen reagiert und setzen wieder größere Busse ein, um vor allem in Stoßzeiten alle Fahrgäste sicher zu befördern, unterstreicht der VRB. Damit kämen die Unternehmen der Empfehlung des Robert Koch Instituts nach ausreichend Sicherheitsabstand nach.

„Angebote weiter aufrecht erhalten“

„Wir sind froh, dass wir in diesen für uns alle schwierigen Zeiten den ÖPNV in unserer Region noch immer in diesem Umfang anbieten können,“ sagt Jörg Reincke, Geschäftsführer des VRB. Denn für viele Menschen sei der ÖPNV die einzige Möglichkeit, zur Arbeit zu kommen. Deshalb werde sich der Verkehrsverbund mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig dafür einsetzen, dass die Unternehmen in der Region ihre Angebote auch in den nächsten Wochen aufrecht halten könnten.

Alle Updates für die Region unter: www.vrb-online.de/aktuelles/corona.

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Von der Redaktion