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Stadt Wolfsburg Warum man sein Auto in Wolfsburg noch immer nicht digital zulassen kann
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Warum man sein Auto in Wolfsburg noch immer nicht digital zulassen kann
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16:00 21.10.2019
Sein Auto digital zulassen? Das ist im Moment noch immer nicht möglich. Quelle: dpa
Wolfsburg

Groß angekündigt hatte sie das Bundesverkehrsministerium: die Digital-Offensive. Autos zulassen, ummelden und abmelden sollte ab dem 1. Oktober eigentlich bequem vom heimischen Sofa aus möglich sein, statt sich auf den Stühlen den Stühlen der kommunalen Zulassungsstelle beim Warten den Hintern breit zu sitzen. Die Pläne enthüllen sich jetzt als zu ehrgeizig. In etlichen Kommunen ist die Online-Zulassung auch jetzt, Mitte Oktober, noch immer nicht möglich. Auch nicht in Wolfsburg, wie ein kurzer Blick auf die städtische Internetseite verrät.

Programm nicht kompatibel

Schuld daran sind offenbar technische Probleme. Die bisher genutzten Programme der Kommunen sind nicht auf Anhieb mit der Software des Bundesverkehrsministeriums kompatibel, hat sich herausgestellt. Die Probleme sollen nun aber in Kürze der Vergangenheit angehören. „Wolfsburg wird voraussichtlich noch in dieser Woche die 3. Stufe von i-Kfz (internetbasierte Kfz-Zulassung) anbieten. Aktuell werden noch Anbindungsprobleme behoben“, heißt es aus der Stadtverwaltung auf WAZ-Anfrage. Stufe 1 und Stufe 2 – die Außerbetriebsetzung und Wiederzulassung auf den selben Halter im selben Bezirk – sind bereits seit januar 2015 beziehungsweise 1. Oktober 2017 möglich.

Wunschkennzeichenfunktion außer Betrieb

Die Verzögerung bei der digitalen Zulassung sind zurzeit allerdings nicht die einzigen Probleme beim digitalen Bürgerservice der Stadt Wolfsburg. Auch die eigentlich schon länger existierende Wunschkennzeichenfunktion ist aufgrund eines technischen Problems mit der Kfz-Zulassungssoftware außer Betrieb – und das schon seit Monaten. „Zur Lösung müssen umfangreiche Installations- und Anpassungsmaßnahmen vorgenommen werden, die die Unterstützung einer externen Firma erfordern und deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, als zunächst angenommen werden konnte“, sagt Stadtsprecher Jan-Niklas Schildwächter. Die Wunschkennzeichenfunktion könne frühestens Ende Oktober wieder angeboten werde.

Weiterer Digital-Ausbau geplant

Unangenehme Schwierigkeiten, wenn man bedenkt, dass Wolfsburg digitale Modellstadt werden soll. Und doch: Im bundesweiten Vergleich ordnete eine Studie die Stadtverwaltung mit einem Digitalisierungs-Status von 16 Prozent auf Rang sieben ein. Wobei die Verwaltung plant, das Angebot in nächster zeit weiter auszubauen. Im Bereich der Bürgerdienste könne voraussichtlich ab November die Online-Melderegisterauskunft angeboten werden.

Als nächstes sollen dann die Statusabfrage zum Bearbeitungsstand für Personalausweis und Reisepass sowie die Abfrage zum Vorliegen der Zulassungsbescheinigung II bei der Zulassungsbehörde angeboten werden. „Weitere Verwaltungsleistungen aus verschiedenen Bereichen werden folgen“, so Schildwächter. Bleibt zu hoffen, dass diese mit weniger Kinderkrankheiten umgesetzt werden können.

Von Steffen Schmidt

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