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Stadt Wolfsburg Warmenau: Rampen, Brücke und neue VW-Anbindung
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Warmenau: Rampen, Brücke und neue VW-Anbindung
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00:21 19.05.2019
Hannoversche Straße: Die künftige VW-Nordanbindung ist schon heute als Stichweg zu sehen. Quelle: Roland Hermstein
Warmenau

Vor einer Woche wurden die Rampen von der B188 ins Gewerbegebiet Warmenau-Ost freigegeben – doch es sollen noch viel größere Baumaßnahmen folgen: Neben dem vierspurigen Ausbau der B188 sind Rampen und Brücke auf der gegenüberliegenden Seite sowie eine nördliche Zufahrt ins Volkswagenwerk geplant. Einen Zeitplan für diese Maßnahmen gibt es allerdings noch nicht.

Nordanbindung und Großraumparkplätze

Im Mittelpunkt aller Überlegungen stehen das „Quartier der Zukunft“ (künftige Bebauung der jetzigen VW-Parkplätze an der Heinrich-Nordhoff-Straße) und der vierspurige Ausbau der B188 zwischen Weyhausen und Wolfsburg. VW-Personalvorstand Gunnar Kilian verspricht gleichwertigen Ersatz für wegfallende Parkplätze. Die kann sich VW-Betriebsratsmitglied Jürgen Hildebrandt – er sitzt in der Task Force Verkehr – nur außerhalb der Stadt vorstellen. Er denkt an eine Nordzufahrt zum Werk und Großraumparkplätze außerhalb der Stadt.

Stichweg schon vorhanden

Der Grundstein ist gelegt: „An der Ampelkreuzung bei EDAG ist die künftige VW-Nordanbindung als Stichweg schon angedeutet“, sagt Warmenaus Ortsbürgermeisterin Angelika Jahns. Schon heute würden Mitarbeiter einen benachbarten Weg als Zufahrt zum VW-Kraftwerk nutzen. Komme die Nordanbindung, könnten VW-Mitarbeiter künftig über die neuen B188-Rampen durchs Gewerbegebiet Warmenau-Ost und Ampelkreuzung direkt ins Werk fahren. „Allerdings gibt es dort ein Renaturierungsgebiet“, betont sie.

Erweiterung des Gewerbegebietes

Auf der gegenüber liegenden Straßenseite gibt es weniger Probleme: „Das ist schon lange als Gewerbegebiet vorgesehen“, sagt Angelika Jahns. Erschlossen werden soll es im Zuge eines vierspurigen Ausbaus der B188 – „mit Brückenbauwerk und Rampen“, sagt Ralf Schmidt, Sprecher der Stadt Wolfsburg. „Mit dem Brückenbauwerk würden dann die beiden Seiten des Gewerbegebietes miteinander verbunden.“ Hier schließt sich der Kreis: Auf dieser Fläche könnten weitere Gewerbegebäude sowie große Parkhäuser gebaut werden – wie es Jürgen Hildebrandt vorschwebt. Aber, betont Angelika Jahns: „Es gibt aktuell noch keine Pläne.“

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Von Carsten Bischof

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