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Stadt Wolfsburg Wachsen und Werden: Eine neue Skulptur fürs Klinikum
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wachsen und Werden: Eine neue Skulptur fürs Klinikum
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16:00 25.06.2019
Wachsen und Werden: Im Klinikum steht jetzt eine neue Skulptur. Quelle: Burkhard Heuer
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Klieversberg

Dem erfolgreichen Unternehmer-Ehepaar Hanna Lora und Günther Werker (beide 2011 verstorben) hat die gleichnamige Stiftung jetzt im Wolfsburger Klinikum ein attraktives Denkmal gesetzt: Am Montag wurde in der Magistrale zwischen den Häusern G und H eine Skulptur enthüllt, die der Hattorfer Bildhauer und Designer Rainer Scheer im Auftrag der Stiftung erstellt hat.

Skulptur von Rainer Scheer besteht aus Jura-Mamor

„Wachsen und Werden“ – so lautet der Titel der rund 1,50 Meter hohen und 350 Kilogramm schweren fein geschliffenen Arbeit aus Jura-Mamor, die zwei in sich verschlungene Säulen zeigt.

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Vertreter des Klinikums zeigten sich über das brandneue Objekt ebenso begeistert wie Mitglieder des Vorstandes und des Stiftungsrates der Werker-Stiftung. Klinikums-Direktor Wilken Köster wertete die Magistrale als einen guten Ort für das kostbare Geschenk und erinnerte ferner daran, dass die Stiftung seit vielen Jahren die Einrichtung am Klieversberg unterstütze und vor allem dort helfe, wo den eigenen finanziellen Möglichkeiten Grenzen gesetzt seien.

Rolf Schnellecke: „Ein gelungenes Werk“

Das bestätigte Oberbürgermeister Klaus Mohrs, der seinerseits Vorstand und Stiftungsrat dankte. Professor Rolf Schnellecke, Mitglied des Verwaltungsrates, hob hervor: „Ein gelungenes Werk, das dem Klinikum gut ansteht.“ Vorstands-Vorsitzender Ewald Ritter von der Werker-Stiftung ging in kurzen Worten auf das Erbe der Unternehmer Hanna Lora und Günther Werker ein, die schon zu Lebzeiten bestimmt hatten, einen Teil ihres Vermögens zu stiften, es gut anzulegen und mit dem Erlös sowohl wohltätigen Institutionen wie auch privaten Bedürftigen zu helfen. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten“, so unterstrich Ritter, „werden wir auch weiterhin das Wolfsburger Klinikum fördern und unterstützen.“

Werker-Stiftung: Eine Million Euro für wohltätige Zwecke

Stellvertretender Vorsitzender Dieter Söchtig verwies darauf, dass es Vorstand und Stiftungsrat gelungen sei, das ihm anvertraute Vermögen gewinnbringend beispielsweise in Immobilien anzulegen. So sei es möglich gewesen, bereits rund eine Million Euro für wohltätige Zwecke einzusetzen.

Der Hattorfer Bildhauer Rainer Scheer durfte ob des einhelligen Lobes mit Recht stolz auf seine Arbeit sein. Immerhin hat er in rund 150 Stunden aus einem 1,5 Tonnen schweren Mamorblock mit Maschinenhilfe aber auch in intensiver Handarbeit(„schleifen, schleifen, schleifen“) die endgültige Skulptur herausgeschält.

Eine Stahlplatte unter dem Sockel übrigens sorgt dafür, dass die Tragkraft des Fußbodens der Magistrale durch das Gewicht von 350 Kilogramm nicht überlastet wird.

Von Burkhard Heuer