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Stadt Wolfsburg WBG-Chef Werner Schmidt geht
Wolfsburg Stadt Wolfsburg WBG-Chef Werner Schmidt geht
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10:00 20.03.2018
Abschied: Es gab viel Lob für WBG-Chef Werner Schmidt (3.v.l.), der jetzt in den Ruhestand geht.   Quelle: Roland Hermstein
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Westhagen

 Wenn es Probleme irgendwo in der Stadtverwaltung gab – Werner Schmidt war zur Stelle. Und der ehemalige VHS-Leiter, der zuletzt Geschäftsführer von Wolfsburger BeschäftigungsGmbH (WBG) und n@twork Service GmbH war, hatte immer eine Lösung parat. Das lobten Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Erster Stadtrat Werner Borcherding bei Schmidts Verabschiedung, die am Montag im Ausbildungsrestaurant „Treffpunkt“ in Westhagen stattfand.

Der „Treffpunkt“ war auch eins der Schmidt-Projekte. Er war ziemlich herunter gewirtschaftet und die Stadt suchte vor sieben Jahren eine Lösung für das Lokal. Schmidt war damals ziemlich entsetzt, als er die Räume sah: „Sie erinnerten mich an eine DDR-Bahnhofskneipe.“

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Seine berufliche Biografie ist ungewöhnlich: Nach Drechslerlehre und Bundeswehr studierte er auf dem zweiten Bildungsweg Erziehungswissenschaften und arbeitete sogar einige Jahre als Lehrer in der Schule. Über den Umweg über Helmstedt kam Werner Schmidt 1988 zur Volkshochschule in Wolfsburg. Schon dort erkannte er viele Potenziale, die in der Einrichtung schlummerten – die anfangs aber niemand in der Verwaltung sah.

Es folgten weitere berufliche Stationen – und Probleme, die er nie als solche sah: „Für mich waren es Herausforderungen.“ Immer zeichnete sich Schmidt durch zukunftsweisende Lösungen aus, die er auch manchmal hartnäckig durchsetzen musste. Den Motor dafür kennt Borcherding: „Du warst immer neugierig auf Neues.“ Deshalb sieht er den fast 68-Jährigen nicht als Rentner auf dem Sofa. Schmidt sich auch nicht: „Wenn man mich braucht, ich bin offen für alles.“

Von Sylvia Telge

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