Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg VfL Wolfsburg und Stadt zeichnen vier „Schulen für Vielfalt“ aus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg

VfL Wolfsburg und Stadt zeichnen vier „Schulen für Vielfalt“ aus

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 08.07.2020
"Wolfsburger Schule für Vielfalt": Vier Schulen wurden im AOK-Stadion erstmals mit dem Label ausgezeichnet. Quelle: uneingeschränkt
Anzeige
Wolfsburg

Eine Auszeichnung mit dem Label „Wolfsburger Schule für Vielfalt“ erhielten jetzt erstmals vier Wolfsburger Schulen durch den VfL Wolfsburg, die städtische Gleichstellungsbeauftragte Antje Biniek, das Fanprojekt Wolfsburg und den VfL-Integrationsbeauftragten Pablo Thiam. Die Hauptschule Vorsfelde, die Realschule Vorsfelde, das Albert-Schweitzer-Gymnasium sowie das Theodor-Heuss-Gymnasium bekamen im AOK-Stadion ein regenbogenfarbenes Türschild überreicht, welches von den Schülerinnen und Schülern im Projekt erarbeitet wurde.

Das Projekt „Wolfsburger Schule für Vielfalt“ gibt es seit September 2019 und gliederte sich in drei Teile: Nach einem Besuch vom Workshops beim VfL Wolfsburg im ersten Schulhalbjahr sollten die Entwicklung und Umsetzung einer eigenen Projektidee an der Schule folgen, außerdem war ein Abschlussturnier mit einem Markt der Möglichkeiten geplant. Die beiden letzten Projektteile mussten allerdings aufgrund von Corona entfallen.

Anzeige

Zeichen für Vielfalt, Toleranz, menschliche Werte

Die Schulen werden dennoch ausgezeichnet, erklärte der VfL Wolfsburg, da die Projektpartner gemeinsam ein starkes Zeichen für Vielfalt, Toleranz, menschliche Werte und gegen Diskriminierung setzen möchte. Die Projektschulen setzen sich bei „Wolfsburger Schule für Vielfalt“ mit Inhalten wie Antirassismus, Diskriminierung, Zivilcourage, Sexismus und Homophobie auseinander.

„Ich freue mich sehr, dass der Auftakt geglückt ist und die ersten vier Schulen in Wolfsburg sich erkennbar für Vielfalt, Akzeptanz und Demokratie stark machen“, sagte Gleichstellungsbeauftragte Antje Biniek. Als ehemalige Mitarbeiterin des Fanprojekts sei sie stolz, dass sie gemeinsam mit dem VfL Wolfsburg ein so wichtiges Projekt ins Leben gerufen habe. „Gemeinsam haben wir ein außerschulisches Format entwickelt, welches junge Menschen dort abholt wo sie stehen und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, sie am gesellschaftlichen Diskurs zu beteiligen und ihren Ansichten sowie Meinungen Raum zu geben“, so Biniek.

Vorurteile abbauen, Gemeinsamkeiten entdecken

VfL-Integrationsbeauftragter Pablo Thiam, auch Leiter der VfL-Fußball-Akademie, erklärte: „In aktuell herausfordernden Zeiten finde ich es sehr wichtig, dass sich Jugendliche für menschliche und demokratische Werte, Vielfalt und ein Für- und Miteinander einsetzen. Damit dies jedoch gelingt, müssen sich Jugendliche gegenseitig begegnen und kennlernen. Nur so können Vorurteile abgebaut, Gemeinsamkeiten entdeckt, aufgebaut und verstärkt werden.“ Das Projekt biete Wolfsburger Schulen hierfür einen hervorragenden Rahmen, so Thiam.

Von der Redaktion