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Stadt Wolfsburg Verfolgungsjagd durch Wolfsburg: Verkehrsrowdy muss Strafe zahlen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Verfolgungsjagd durch Wolfsburg: Verkehrsrowdy muss Strafe zahlen
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12:11 16.12.2019
Amtsgericht Wolfsburg: Angeklagt war ein 24-jähriger Verkehrsrowdy. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Für eine wilde Verfolgungsjagd quer durch die Wolfsburger Stadt bis zum Schützenfest am Allersee musste sich ein 24-jähriger Gifhorner vor dem Amtsgericht verantworten. Er fühlte sich von einem anderem Verkehrsteilnehmer provoziert und jagte dem Golf GTI TCR des 22-Jährigen hinterher – und das obwohl seine Freundin samt Kind im Auto saßen. Zwei Monate Führerscheinentzug und 500 Euro Geldstrafe bekam er wegen Nötigung aufgebrummt.

Golf GTI TCR war auf der Busspur unterwegs

Da trafen zwei junge Hitzköpfe aufeinander – erst im Straßenverkehr, später vor Gericht: Der Angeklagte gab an, dass er am 26. Mai gegen 18 Uhr mit seinem Golf an einem Stoppschild in der Heinrich-Nordhoff-Straße abrupt bremsen musste, weil ihm auf der vorfahrtberechtigten Straße vom ZOB aus ein Golf GTI TCR vorfuhr. Dass dieser Golf in der für Busse vorbehaltenen Fahrzone unberechtigt jene Straße befuhr, gaben der Fahrer (22) und die Beifahrer des Golf GTI TCR vor Gericht unumwunden zu.

Beide Fahrzeuge machten eine Vollbremsung

Beide Fahrzeuge machten eine Vollbremsung, so dass ein Zusammenstoß vermieden werden konnte. Statt dann einmal tief durchzuatmen und besonnener weiterzufahren, ging es nun mit gegenseitigen Provokationen erst richtig zur Sache: Der Angeklagte fuhr dem GTI extrem dicht auf, es folgten gegenseitige Ausbrems- und Überholversuche über die Berliner Brücke bis hin zur Dieselstraße.

Angeklagte stellte sein Golf quer auf die Straße

Selbst als der GTI schließlich in der Dieselstraße auf Höhe von McDonalds einen U-Turn vollzog und anhielt, um der Situation ein Ende zu setzen, stellte der Angeklagte laut Aussage der GTI-Insassen sein Fahrzeug sogar noch quer auf der Dieselstraße stadteinwärts, um dem GTI den Weg abzuschneiden. Mit einem dreijährigen Kind auf der Rücksitzbank.

Diese vollkommen verantwortungslose und geradezu filmreife Verfolgungsjagd fand erst ihr Ende, indem der GTI-Fahrer die mobile Polizei-Station beim Schützenfest am Allerpark ansteuerte und dort Anzeige wegen Nötigung und Straßenverkehrsgefährdung erstattete.

Strafverfahren wurde eingestellt – Zwei Monate ohne Führerschein

Da der Angeklagte keine Voreintragungen besitzt, und der GTI-Fahrer hier offensichtlich ebenfalls ordnungswidriges Verkehrsverhalten an den Tag legte, stellte die Strafrichterin das Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung gegen die Zahlung einer Geldbuße von 500 Euro ein. Hinsichtlich der Nötigung wurde der Führerschein des Angeklagten zwischenzeitlich bereits für zwei Monate eingezogen. Noch im Gerichtssaal erhielt er seinen Führerschein zurück, da das Gericht eine tatsächliche Straßenverkehrsgefährdung nicht als erwiesen ansah.

Von SWI

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