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Stadt Wolfsburg Unfall bei Barnstorf: Ersthelfer bergen eingeklemmten Mann
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Unfall bei Barnstorf: Ersthelfer bergen eingeklemmten Mann
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13:00 08.11.2019
Verkehrsunfall zwischen Nordsteimke und Barnstorf: Polo liegt auf dem angrenzenden Weizenacker Schwerer Unfall zwischen Nordsteimke und Barnstorf Quelle: Polizei Wolfsburg
Nordsteimke

Zum schweren Unfall auf der K 111 zwischen Barntorf und Nordsteimke hat die Polizei die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Der 51-jähriger Fahrer, der mit seinem Polo auf feuchter Fahrbahn von der Straße abkam, liegt mit mehreren Knochenbrüchen im Klinikum. Vorbildlich reagiert haben zwei Ersthelfer.

Unfall auf der K 111: Die Straße war feucht, die Strecke ist abschüssig

Der Wolfsburger war am frühen Donnerstagabend auf der K 111 in Richtung Barnstorf unterwegs, als er kurz nach der Abzweigung nach Waldhof aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam. „Die Strecke ist in diesem Bereich abschüssig. Zudem war die Straße feucht“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Zeugen gibt es keinen zu dem Unfall, der Mann war allein beteiligt an dem Unfall. Der Wagen überschlug sich und blieb auf dem Dach auf einem angrenzenden Weizenacker liegen.

Ein Familienvater fuhr an der Unfallstelle vorbei – und sah die blinkenden Lichter des auf dem Dach liegendenden Autos. Und obwohl der Mann zwei kleine Kinder im Wagen hatte, wendetet er und leistete erste Hilfe. „Eine wirklich sehr vorbildliche Reaktion“, kommentiert der Polizeisprecher. Auch ein Joggerin, die in dem Bereich unterwegs war, eilte zur Unfallstelle. Gemeinsam befreiten sie den 51-Jährigen, der zwar schwer verletzt, aber ansprechbar war, aus dem Wrack – der Mann war zunächst in dem Unfallauto eingeklemmt.

Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei sperrten die Straße ab

Anschließend kamen die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Polizei – und riegelten zunächst die Straße ab. Mit dem Rettungswagen kam der Verletzte, der mehrere Frakturen und Abschürfwunden erlitt, ins Wolfsburger Klinikum. Der völlig zerstörte Polo mussten mit einem Kran geborgen werden – solange blieb auch die Straße gesperrt. Das sorgte im frühabendlichen Feierabendverkehr für einige Staus. Der Schaden beläuft sich auf rund 8000 Euro.

Von Claudia Jeske

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