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Stadt Wolfsburg Umbau der Joseph-Kirche: Wiedereröffnung am 1. Mai
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Umbau der Joseph-Kirche: Wiedereröffnung am 1. Mai
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23:00 30.03.2016
Frisch gestrichen: Die Malerarbeiten im Innenraum der St.-Joseph-Kirche sind beendet. Viktor Ebel von der ChristusBrüderGemeinde freut sich auf die Eröffnung am 1. Mai. Quelle: Photowerk (he)
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Für die pietistisch geprägte Glaubensgemeinschaft, die zur Hannoverschen Landeskirche gehört, ist es die erste eigene Kirche. Bisher kamen die Christen bei der Stadtkirchengemeinde unter. „Vormittags arbeiten jetzt unsere Rentner, nachmittags die Berufstätigen“, sagt Sprecher Viktor Ebel. „Hauptamtliche gibt es bei uns nicht.“

Alte Türen werden abgeschliffen und auf dem Vorplatz nehmen Männer das Pflaster auf, um die Beete zu verkleinern. „Auf der Freifläche sollen Open-Air-Gottesdienste und Feste stattfinden“, erklärt Ebel. Etwa 150.000 Euro investiert die Gemeinde. Später soll es auch eine neue Küche für das angeschlossene Gemeindehaus geben. Doch das habe noch etwas Zeit. Ebel: „Das Haus wurde gut gepflegt. Wir freuen uns, dass wir dort jetzt Räume für Kinder- und Jugendgruppen haben.“

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Im Innenraum der Kirche sind in Absprache mit dem Denkmalschutz Fachleute damit beschäftigt, einen mit einer schalldichten Glaswand abgetrennten Bereich für Eltern mit Kleinkindern zu erstellen. „Wir haben einen Lautsprecher einbauen lassen“, erklärt Ebel. So müssen die Kinder nicht ständig zur Ruhe angehalten werden und Eltern können dem Gottesdienst trotzdem folgen.

Ansonsten verändert sich die Kirche nicht sehr, aber das dunkle Grün der Säulen wich einem hellen Grau. Auch die grünen Kirchenbänke werden ersetzt: Neue aus Buchenholz sollen Ende April geliefert werden. „Rechtzeitig zur Eröffnung“, sagt Ebel. Etwa 300 geladene Gäste haben dann in der Kirche Platz. Zu einem Tag der offenen Tür will die Gemeinde nach den Sommerferien alle Bürger vom Wohltberg einladen.

amü

Gotteshaus

ein Kommentar von Andrea Müller-Kudelka

Bei den Mitgliedern der katholischen St.-Joseph-Gemeinde flossen Tränen, als ihre Kirche in der Oppelner Straße verkauft und entweiht wurde. Aber immerhin bleibt das Gebäude ein Haus Gottes.

Ein schönes Zeichen der Ökumene: Die Kreuze im Altarraum und im Gemeindehaus haben die Katholiken für die Nachbesitzer der evangelischen ChristusBrüderGemeinde hängen lassen. Sie freuen sich sehr darüber – und werden sie sicher in Ehren halten.

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