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Stadt Wolfsburg Übung: Junge Polizisten proben Fußball-Einsatz an der VW-Arena
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Übung: Junge Polizisten proben Fußball-Einsatz an der VW-Arena
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20:00 17.04.2019
Übung: Der zweite Zug der 33. Einsatzbereitschaft probte den Einsatz gegen Fußball-Randalierer. Quelle: Gero Gerewitz
Wolfsburg

Für junge Polizisten bedeuten die vielen Einsätze bei Fußballspielen vor allem zweierlei: Stress und eine enorme körperliche Belastung. Das richtige Verhalten will gelernt sein – etwa durch Einsatzübungen wie am Donnerstagmorgen an der VW-Arena und an der Borsigstraße.

Rangeleien mit aggressiven Fußballfans

Einsatzleiter Hubertus Schrobsdorf marschierte mit dem zweiten Zug der 33. Einsatzbereitschaft von der Polizeiinspektion an der Heßlinger Straße zum Stadion – auch an Spieltagen ein üblicher Weg. Dort ließ er die rund 30 Polizisten und Polizistinnen Einsatzaufstellungen und -szenarien und schnelle Verlegungen in Zugstärke üben. Dann ließ er Rangeleien mit aggressiven Fußballfans üben, die mit Überwältigung und Festnahme endeten.

Die „Hooligans“ bewarfen die Einsatzkräfte mit Flaschen und Steinen

Später marschierte der Zug zum Polizeigelände an der Borsigstraße. Hier warteten die Auszubildenden der Wolfsburger Polizei schon auf ihre Kollegen – als Hooligans verkleidet. Im Polizeijargon als „Störer“ bezeichnet. Jetzt wurde es ernst: Die „Hooligans“ benahmen sich aggressiv, bewarfen die Einsatzkräfte mit Flaschen und Steinen. Die mussten sich selbst schützen und anschließend zum Gegenangriff übergehen lernen.

Die neuen Polizisten müssen lernen, gemeinsam zu agieren

„Zum 1. Oktober haben wir wieder neue Polizisten in Wolfsburg bekommen, andere sind gegangen“, so Polizeisprecher Thomas Figge. „Die jungen Kollegen müssen die Abläufe bei so einem Großeinsatz üben.“ Der zweite Zug der 33. Einsatzbereitschaft setzt sich aus Polizisten aus Wolfsburg und Helmstedt zusammen – Kollegen, die im Alltag nicht gemeinsam Dienst haben. „Sie müssen lernen, gemeinsam zu agieren“, betonte Thomas Figge.

Wichtig sei auch „Stressmanagement“: Sie müssten lernen, sich auf ihre Nebenleute zu verlassen, nicht in Panik zu geraten und womöglich eigenmächtig zu handeln. Auch Polizei-Chef Olaf Gösmann schaute bei der Übung zu – und nickte zufrieden.

Von Carsten Bischof

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