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Stadt Wolfsburg Turbulente Krimi-Inszenierung sorgt für viele Lacher
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Turbulente Krimi-Inszenierung sorgt für viele Lacher
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17:00 29.10.2019
Chaos auf Schloss Haversham: Die Krimi-Komödie wurde im Scharoun Theater aufgeführt. Quelle: Bernd Böhner
Stadtmitte

Für schallendes Gelächter sorgte das Stück „Chaos auf Schloss Haversham“ am Montagabend im Scharoun Theater. Die typisch britische Komödie hatte sehr viel zu bieten und wurde vom Ensemble unter der Regie von Claus Helmer hervorragend umgesetzt.

Das Stück begann schon vor dem Stück. Der Techniker Trevor (Ivan Robert) und die Inspizientin Annie (Ines Arndt) arbeiteten auf der Bühne, während das Publikum sich zu den Sitzen begab. Dann liefen sie aufgeregt durch die Reihen und suchten den Hund Winston, der angeblich aus der Garderobe entlaufen war.

Ein Stück im Stück

Dann erschien Chris (Martin Armknecht), der Vorsitzende der Theatergruppe und Regisseur der Aufführung, die gleich folgen sollte, stellte sich dem Publikum vor und gab eine Einführung in das folgende Schauspiel. So war es dann ein Stück im Stück, in dem so ziemlich alles schief ging, was schief gehen konnte.

Es sollte der Mord an Charles Haversham, gespielt von Jonathan (Steffen Wilhelm) aufgeklärt werden. Regisseur Chris spielte selbst den Inspektor. Verdächtig waren alle. Da war der Butler Perkins (Wolff von Lindau), die hysterische Verlobte Florence (Arzu Ermen), der Schulfreund Colleymoore (Dirk Waanders) sowie Charles Bruder Cecil und der Gärtner, beide gespielt von Max (Stefan Schneider).

Skurrile Situationskomik gehörte zu der Komödie dazu. Quelle: Bernd Böhner

Es war ein ganz klassischer englischer Who-Done-It-Krimi, in dem allerdings der Tote sich bewegte, wenn man ihm auf die Hand trat, die Dialoge manchmal zeitversetzt kamen, Requisiten vertauscht wurden und die Kulisse so nach und nach in sich zusammenfiel.

Dann knallte Sandra, die Florence spielte, auch noch wiederholt die Tür vor den Kopf, so dass die Inspizienten mit Textbuch einspringen musste und schließlich sogar Techniker Trevor zwischendurch als Verlobte einspringen musste.

Keine Minute ohne Gag im Scharoun Theater

Das Trio Henry Lewis, Jonathan Sayer und Henry Shields hatte „The Play That Goes Wrong“, wie es im Original heißt, mehrfach überarbeitet. Zu sehen war daher nun eine Version, in der in zwei Stunden nicht eine Minute ohne mindestens einen neuen Gag verging.

Viel Situationskomik war dabei, wenn zum Beispiel der Inspektor mit Schlüsselbund als Stift auf eine Vase anstatt in ein Notizbuch schrieb oder wenn die Darsteller praktisch an der Wand klebten, um die Kulisse festzuhalten und trotzdem versuchten, weiter sinnvoll zu agieren.

Publikum applaudierte begeistert

Die Mischung aus skurrilen Situationen und der durchgängigen Ernsthaftigkeit, die die Darsteller dabei behielten, machten die besondere Komik dieses Stücks aus, das beim Publikum unüberhörbar gut ankam und am Ende für begeisterten Applaus sorgte.

Von Robert Stockamp

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