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Stadt Wolfsburg Tödliche Schüsse in Vorsfelde: Polizei fahndet heute bei „Aktenzeichen XY“
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Tödliche Schüsse in Vorsfelde: Polizei Wolfsburg fahndet bei „Aktenzeichen XY“

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14:07 18.11.2020
Tödliche Schüsse in Vorsfelde: Orgest Kurteshi (l.) und Eglis Veraj werden als Tatverdächtige gesucht. Quelle: Polizei Wolfsburg
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Mehr als ein Jahr nach den tödlichen Schüssen auf einen Albaner (20) in Vorsfelde geht die Wolfsburger Polizei mit einem neuen Fahndungsaufruf an die Öffentlichkeit. Der Fall wird am heutigen Mittwoch ab 20.15 Uhr in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ aufgegriffen.

Die beiden albanischen Staatsbürger sind weiterhin flüchtig

Bereits seit Oktober 2019 suchen die Staatsanwaltschaft Braunschweig und die Polizei Wolfsburg in Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in der Vorsfelder Meinstraße am 13. August 2019 mit einer öffentlichen Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern, dem 30 Jahre alte Orgest Kurteshi und seinem 25-jährigen Komplizen Eglis Veraj. „Die beiden albanischen Staatsbürger sind weiterhin flüchtig“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Die öffentliche Fahndung mit Fotos der beiden Männer brachte zwar einige Hinweise ein, eine ganz heiße Spur ergab sich aber nie. Früheren Angaben zufolge haben sich die beiden Männer vermutlich ins Ausland abgesetzt.

Kriminalkommissar wird live aus Wolfsburg zugeschaltet

Durch die TV-Fahndung erhoffen sich die Ermittler nun neue Hinweise zu dem Fall. In die Sendung mit Moderator Rudi Cerne wird Kriminalkommissar Immanuel Schnittke live aus Wolfsburg zugeschaltet. Er wird sich zum Stand der Ermittlungen äußern. Im Vorfeld der Sendung seien auch Filmaufnahmen in Wolfsburg gemacht worden, sagte Claus.

Mord in der Meinstraße

Am späten Abend des 13. August 2019 waren zwei stark blutende Schwerstverletzte im Alter von 20 und 31 Jahren nach einem Notruf in der Vorsfelder Meinstraße gefunden worden. Noch in der Nacht starb das 20 Jahre alte Opfer in einer Braunschweiger Klinik an einer Schussverletzung. Der zweite Verletzte überlebte nach medizinischer Betreuung im Wolfsburger Klinikum. Die Ermittler gehen von einer Gewalttat innerhalb des kriminellen Milieus aus.

Von der Redaktion