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Stadt Wolfsburg Tod eines Wolfsburger Schülers: Haben die Betreuer fahrlässig gehandelt?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Tod eines Wolfsburger Schülers: Haben die Betreuer fahrlässig gehandelt?
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11:13 28.12.2019
Das Waldpädagogikzentrum Hahnhorst Schwaförden: Hier verunglückte der Wolfsburger Schüler. Quelle: Behling, Andreas
Wolfsburg

Im Fall des auf einer Klassenfahrt tödlich verunglückten Wolfsburger Schülers steht ein schlimmer Verdacht im Raum: Die Staatsanwaltschaft ermittelt überraschenderweise gegen das Waldpädagogikzentrum in Hahnhorst bei Diepholz. Dabei geht es um eventuelle Verantwortlichkeiten für die Überwachung und Kontrolle der Lore sowie mögliche Verletzungen der Sorgfaltspflicht.

Lore überrollte den Schüler

Der tragische Vorfall hatte sich bereits Mitte Juni ereignet. Der verunglückte Wolfsburger Schüler hatte mit seinen Freunden auf der Lore auf dem Gelände des Waldpädagogikzentrums gespielt. Dabei setzte sich das Fahrzeug plötzlich in Bewegung, erfasste den Jungen und überrollte ihn. Der Junge verstarb noch an der Unfallstelle. Noch am selben Tag brach die Klasse die Fahrt ab.

TÜV-Gutachten liefert Hinweise auf Fahrlässigkeit

Zunächst deutete alles auf einen tragischen Unglücksfall hin. Die Staatsanwaltschaft Verden gab allerdings ein TÜV-Gutachten in Auftrag, das nun vorliegen soll. Auf Basis dieses Gutachtens wurden nun weitere Ermittlungen eingeleitet. Diese konzentrieren sich auf das Waldpädagogikzentrum und seine Organisationsstruktur. Diese sollen genau unter die Lupe genommen werden, um zu klären, ob einer oder mehrere Verantwortlichen bei der Kontrolle der Lore fahrlässig gehandelt haben.

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Von Steffen Schmidt

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