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Stadt Wolfsburg „The Choir of Man“ machten das Theater zum Pub
Wolfsburg Stadt Wolfsburg „The Choir of Man“ machten das Theater zum Pub
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16:00 28.10.2019
Das Publikum durfte mitfeiern: Manche wurden sogar auf die Bühne geholt, mitten in den Pub „Jungle“.T Quelle: Tim Schulze
Wolfsburg

Die Bühne des Scharoun-Theaters hat sich am Sonntag mit Theke und funktions­tüchtigem Zapfhahn in einen echten Pub verwandelt, der auch den Zuschauerraum in die ausgelassene Stimmung einbezog. Wahllos werden ein­tre­ten­de Theaterbesucher zu einem Glas „free beer“ an die Tische und Bar­hocker einge­la­den. Bis der Wirt mit seinem „Last order, please!“ den Raum für den Beginn einer Party Show freimacht, die als „The greatest Pub Show“ angekündigt, am Ende, und das sei vorweggenommen, auch hält, was sie verspricht.

The Choir of Man in Bildern – viel Spaß beim Durchklicken:

Die neun Sänger von „The Choir of Man“ haben es geschafft, das Scharoun-Theater für einen Abend in einen originalgetreuen englischen Pub zu verwandeln. Die Zuschauer durften auf der Bühne mitfeiern.

Als ein zweites „home“ ist der Pub als täg­li­cher Treffpunkt zum Mittag, nach Feier­abend oder am Wochenende eine feste Ein­rich­tung zur Freizeitgestaltung im Verei­nig­ten Königreich. Hat fast jeder Pub ein Dart-, Tischtennis- oder Fußball-Team, so hat hier der Pub „Jungle“ seit jeher einen Chor mit neun Männern, „The Choir of Man“. Neun verschiedene Typen, die das „Hier und Jetzt“ verkörpern. Die Ausgelas­senheit der Künstler in einer Mischung aus Show und Musi­cal erzeugt eine kaum zu beschreibende stim­mungs­geladene Atmos­phä­re im Publi­kum. Was das Ensemble auf die Bühne bringt, wirkt in bestechender Weise authen­tisch und lädt ein, sich in der englischen Lebensart heimisch zu fühlen.

A Cappella oder selbst an den Instrumenten – die Musik ist mitreißend

Die neun Sän­ger nutzen ihre stimm­li­chen Möglich­kei­ten zu verführerisch mitrei­ßen­­dem Zusammen­klang. Die raf­fi­nierten Arrange­ments von Rock­klas­si­kern und Broadway-Songs, Balla­den und Folksongs werden mitsin­gend oder rhyth­misch klat­schend von den Besu­chern begleitet. Songs wie „Save to­night“ (Eagle-Eye Cherry), „Hello“ (Adele) oder „Im­pos­sible dream“ (Sinatra) erklingen A Cappella oder mit instrumentaler Selbstbe­glei­tung. Brillanten Stepptanz legt Freddie Huddle­ston hin. Ben Langrige zeigt sich als großer Gitarrist, John Sheehy, Michael Shearer, Tom Gadie, James Hudson, Mat­thew Hobbs und George Bray greifen zu Geige, Banjo, Ukulele, Trompete oder Whistle. Thomas Reade ist der Piano-Man, der die Gesangs­begleitung auch durch virtu­ose Läufe berei­chert. Dem Beifall müssen die Musiker schließlich ein Ende setzen, indem sie sich verabschieden – stilecht durch den Pub-Ausgang.

Von Heinz-Werner Kemmling

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