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Stadt Wolfsburg „The Cast“ überzeugt mit perfektem Gesang und geistreichen Wortbeiträgen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg „The Cast“ überzeugt mit perfektem Gesang und geistreichen Wortbeiträgen
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14:12 29.11.2019
Szene aus „Weihnachtssterne in der Oper“: Die Berliner Opernband „The Cast“ trat im Scharoun-Theater auf. Quelle: Heinz-Werner Kemmling
Wolfsburg

Ein ungewöhnliches Weihnachtskonzert erlebten die Besucher am Mittwoch im voll besetzten Scharoun-Theater Wolfsburg. Mit dem Programm „Weihnachtssterne in der Oper“ der Berliner Opernband „The Cast“ kam das erwartungsfrohe Publikum erneut voll auf seine Kosten. Die Verbindung von perfektem Gesang mit geistreichen Wortbeiträgen schafft ein Entertainment von ansprechend angenehmer Atmosphäre.

Weg von steifer Etikette

Es sind sechs Sängerinnen und Sänger aus den USA, Kanada, Chile, Russland und Deutschland, die alle in ihren Ländern im Opernfach ausgebildet sind. Sie haben kein festes Engagement an einer der großen Bühnen angenommen, sondern haben sich zum Ziel gesetzt, auf eigene Weise Musik von steifer Etikette zu entkleiden und in altem Glanz neu erstrahlen zu lassen.

Enorme dynamische Bandbreite

Das Klangspektrum zwischen den höchsten Tönen der CarrieAnne Winter und Alexandra Zarubna (Sopran) sowie den tiefsten des Campbell Vertesi (Bass) ergänzen Anne Byrne (Mezzo/USA), Guillermo Valdéz (Tenor) und Till Bleckwedel (Bariton) mit ungewöhnlichem Stimmumfang und enormer dynamischer Bandbreite. Yu Chen begleitet den Gesang mit grandiosem Klavierspiel, das unter seinen Händen vom zartesten Pianissimo bis zu orchestraler Größe anwächst. Mit locker beschriebenen Weihnachtsbräuchen der eigenen Kindheit entwickelt sich das Musikprogramm.

Ironische und frivole Passagen

Ihr künstlerisches Ausdrucksvermögen erlaubt es ihnen, ernste Töne anzuschlagen und daneben auch exzentrische Musikmomente auf ein hohes Niveau des Humors zu treiben. Ironische und frivole Passagen aus Operetten bieten sich dazu von selbst an. In der Arie „Ich lade gerne Gäste ein“ (Anne) aus der „Fledermaus“ lässt sich die Wirkung des Weihnachtspunschs sehr anschaulich darstellen. „O holy night“ (CarrieAnne, Campbell) hingegen, weckt wohlige Weihnachtsgefühle. Unnachahmlich ist ihr Klang des Chorals „Es ist ein Ros entsprungen“, zunächst im historischen A-Cappella-Stil als sechsstimmige Motette, die dann in den berühmten Praetorius-Satz übergeht.

Süffisante Champagner-Szene

Das hindert sie nicht, mit der süffisanten Champagner Szene aus „Fledermaus“ das Publikum in eine fröhliche Weihnachtszeit zu schicken, die mit einem solchen Abend perfekter nicht beginnen kann.

Von Heinz-Werner Kemmling

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