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Stadt Wolfsburg K 46: Tempolimit soll Unfallschwerpunkt kurzfristig entschärfen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg K 46: Tempolimit soll Unfallschwerpunkt kurzfristig entschärfen
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18:00 20.12.2019
Unfallschwerpunkt: Ein Tempolimit soll die Gefahrenstelle an K 46 und Hubertusstraße jetzt kurzfristig entschärfen. Quelle: Roland Hermstein
Kreuzheide

Nach der Häufung der Unfälle an der Einmündung von K 46 und Hubertusstraße gerät die Stadt in Zugzwang. Bei dem jüngsten Unfall am 13. Dezemberwurden zwei Menschen schwer verletzt – es war der sechste in diesem Jahr.

Am Freitag hat die Verwaltung nun ein Tempolimit von 50 km/h mit dem Zusatz „Unfallschwerpunkt“ in beiden Richtungen auf der K 46 angekündigt. Zusätzlich soll ein Warnschild für die Autofahrer auf der Hubertusstraße aufgestellt werden. Und es soll Radarkontrollen geben. „Die Umsetzung dieser Anpassung ist unmittelbar nach den Weihnachtsferien geplant“, heißt es in der Mitteilung.

Gemeinsame Sitzung von drei Ortsräten

Für den 4. Februar ist eine gemeinsame Sitzung der Ortsräte Brackstedt/Velstove/Warmenau, Kästorf/Sandkamp und Nordstadt geplant, auf der erneut über den Unfallschwerpunkt beraten werden soll. Die Verwaltungfavorisiert eine Ampel für den Knotenpunkt, einige Politiker wie auch die Bürgerinitative Schlosswiesen fordern einen Kreisel.

Verwaltung kündigte provisorische Ampel an

„Ich hoffe, dass Tempolimit wird helfen“, sagt Manfred Böhnke von der Bürgerinitiative Schlosswiesen. Seit 2013 kämpfe man für eine Entschärfung der Gefahrenstelle. „Seitdem geht es nur schleppend voran.“ Bei einer Ortsratssitzung im September hatte Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide ankündigt, eine provisorische Ampel aufstellen zu wollen – als Testlauf für eine dauerhafte Signalanlage. Passiert ist bisher nichts.

Ohnehin lehnt die BI eine Ampel ab. Der Verkehr werde unnötig ausgebremst, das Geld für das Provisorium sowie die Planung einer dauerhaften Anlage sei für den Bau eines Kreisel besser angelegt.

Tempolimit wird missachtet

„Das Tempolimit könnte die Lage kurzfristig entschärfen“, hofft Nordstadt-Ortsbürgermeisterin Immacolata Glosemeyer. Allerdings hätten sich die Autofahrer bisher schon nicht an das bisherige Tempolimit von 70 km/h gehalten. Darum seien Kontrollen der Polizei nötig, bis die Ampel gebaut sei.

Glosemeyer bestätigt, dass ein Kreisel bei einer (nicht repräsentativen) Bürgerbefragung favorisiert worden sei. Dieser sei jedoch teurer, eine Ampel dagegen schneller umzusetzen. „Die Sicherheit hat jetzt für uns Vorrang.“ Zudem gebe es die Hoffnung, dass nach dem Bau einer Ampel der Durchgangsverkehr durch die Nordstadt abnehme.

Bewegt eine Ampel Autofahrer zum Umlenken?

Angelika Jahns, Ortsbürgermeisterin Brackstedt/Velstove/Warmenau, sieht das skeptisch: „Ich glaube nicht, dass die Autofahrer sich in dem Bereich umlenken lassen. Auch auf der B 188 gibt es bereits viel Verkehr.“ Eine Ampel würde außerdem Anwohner der Hubertusstraße durch Stop-and-Go-Verkehr stärker belasten.

Jahns hofft nun auf Fortschritte bei der gemeinsamen Sitzung der Ortsräte im Februar. Der Ortsrat Brackstedt/Velstove/Warmenau habe sich bereits im April 2017 für einen Kreisel ausgesprochen. „Seitdem hat sich gar nichts getan.“

Von Christian Opel

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