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Stadt Wolfsburg Tanzendes Theater: Neues Stück befasst sich mit Zukunftsängsten
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Tanzendes Theater: Neues Stück befasst sich mit Zukunftsängsten
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15:25 14.09.2019
Tanzendes Theater: In „Die Zukunft war schon immer schrecklich" wird selbst Tippen und Telefonieren zur Show. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Gesellschaftskritik und Verschwörungstheorien, gepaart mit eindrucksvollen Choreographien, Humor und futuristischer Musik – das neue Programm „Die Zukunft war schon immer schrecklich“ des Tanzenden Theaters Wolfsburg feierte am Freitagabend seine Premiere im Kulturzentrum Hallenbad.

Das Stück behandelt kontroverse Themen

Die vier Freunde – Soziologiestudent und Rollstuhlfahrer Justus, Aktivistin Konstanze, Verschwörungstheoretiker Michael und Hobbykoch Jochen – treffen sich, wie täglich, zum Bingo spielen in ihrem Stammlokal. Während dieser Runde kommt Justus auf das Thema seiner Seminararbeit: Fortschritt und seine gesellschaftlichen Folgen. Seine drei Freunde beschließen, dem Rollstuhlfahrer bei der Recherche zu helfen. Dabei stößt das Quartett auf die wichtigsten Errungenschaften der Menschheit und auf die Ängste, die dadurch ausgelöst werden. Das Stück behandelt weitere kontroverse Themen wie Chemtrails, den Klimawandel und die Verwendung von Plastik.

Hier einige Bilder von der Premiere:

Das neue Programm „Die Zukunft war schon immer schrecklich“ des Tanzenden Theaters Wolfsburg feierte Premiere im Kulturzentrum Hallenbad. Das Stück beschäftigt sich mit den Folgen des technischen Fortschritts und wie die Menschen sich dazu verhalten.

Eröffnet wurde die Show durch die Sprachassistentin „Alexa“, welche die Zuschauer, Sponsoren und Unterstützer auf kreative und humorvolle Weise begrüßte, direkt gefolgt von einer Gruppenchoreographie. Dabei handelte es sich um ein kollektives „Aufs-Handy-Starren“ und sorgte mit Dubstep-Musik, ausgefallenen Handytauschmanövern und komplexen Posen dafür, das selbst Tippen und Telefonieren zur Show wurde.

Das gesamte Programm bestand aus einer bunten Mischung aus Tanz, Dialogen und Gesang mit Hebefiguren, Gruppen- oder Partnerchoreographien. Die Erwartungen der Zuschauer wurden voll erfüllt und sogar noch übertroffen, obwohl viele Fans des Tanzenden Theaters anwesend waren.

Die Aufführung sorgte für einen hohen Gesprächsbedarf unter den Zuschauern

Das volle Potenzial des musikalischen Theaterstückes zeigte sich jedoch vor allem in der Pause und am Ende des Stückes. Die teils sehr kontroversen Themen der Aufführung sorgten für einen hohen Gesprächsbedarf unter den Zuschauern. Und genau das ist es, was die Macher des Stückes, das auf Wunsch der Ensemble-Mitglieder entstand, erzielen wollten. „Zukunfts- und Existenzängste sind eines der ältesten Themen der Menschheit. Jegliche Form von Fortschritt bringt auch immer wieder Zweifler und Ängste mit sich und braucht seine Zeit, bis er als selbstverständlich angesehen wird“, sagte Produktionsleiterin Sabine Thanner.

Weitere Aufführungen des Stücks „Die Zukunft war schon immer schrecklich“ sind am Samstag, 14. September, um 20 Uhr; am Sonntag, 15. September, um 17 Uhr; am Freitag, 20. September, um 20 Uhr; am Samstag, 21. September, um 20 Uhr; am Sonntag, 22. September, um 17 Uhr.

Von Finn Kahrens

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