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Stadt Wolfsburg Voller Spiellaune: „Tante Hilde“ hat die jungen Theater-Gäste fest im Griff
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Voller Spiellaune: „Tante Hilde“ hat die jungen Theater-Gäste fest im Griff
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11:00 21.10.2019
Alles Hilde: Das Mitmachtheater kam an bei den jungen Besuchern. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Das Junge Theater überrascht immer wie­der mit neuen Theaterformen. Was ist ein „Äktschen-Konzert zum Tanzen und Träu­men“ oder ein „Stehkonzert“? Das ist seit Sonntag für das vier- bis sechs­jäh­rige Pub­likum auf der Hinterbühne des Scharoun Theaters keine Frage mehr, denn für sie ist das „Alles Hilde – Aber klar!“ Mit diesem Programmtitel entführen Regine Sen­gebusch (Gesang und Texte) und Szilvia Csaranko (Akkordeon und Klavier) auch die Erwachsenen in die unendliche Phantasiewelt des Theaters.

„Tante Hilde“ wohnt auf dem höchsten Berg im Himalaya

Es ist die Geschichte von Tante Hilde, die nie zu sehen ist, aber in der Vorstel­lung der Kinder immer deutliche­re Konturen an­nimmt. Sie wohnt auf dem höchsten Berg im Himalaya und hat einen Fahrstuhl zum Mond. Und kann zaubern! Das trifft die Erlebnis­welt der Kinder dieser Altersstufe, in der sie ihre Umwelt wahrnehmen. Tante Hilde ist schon 266 Jah­re alt, weil sie stets mit einer Morgen­gym­nastik den Tag beginnt. Abwechselnd auf dem Boden sitzend oder stehend über­nehmen bereit­willig alle Anwesenden die Übungen.

Der Tanz des Mondkalbs lädt in eine zauberhafte Sternenwelt im Schwarzlicht ein. Wieder im Gebirge angekommen, fordert der Winter im „Himalaya-Schnee“ zu einer Schlittenfahrt auf. Aber auch der Sommer lädt zu einer Tanzparty ein, jedoch nicht ohne Sonnenspray mit „Licht­schutz­faktor 100“. Mitreißend ist der „Monster-Walk“ von Tante Hildes „Freddy und Teddy“.

Spiellaune der Künstlerinnen übertrug sich aufs Publikum

Die ansteckende Spiellaune beider Künst­lerinnen überträgt sich auf die Kinder und die Er­wachsenen gleichermaßen. Selten ist zu erleben, wie sich Konzentration und Ausgelassenheit bei den Kindern abwechseln, ohne dass die Gefahr besteht, und das ist bemerkenswert, in Kla­mauk abzugleiten. Die Kinder erleben eine gran­diose Verbindung von Hör-, Guck- und Mitmachtheater. Hiermit gelingt eine The­aterpädagogik, die nicht belehren will, sondern Freude auf Neues weckt.

Mehr Infos zum Theater-Programm finden Sie hier.

Von Heinz-Werner Kemmling

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