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Stadt Wolfsburg Tango Azul: Tänzer agieren voller Hingabe und Spielfreude
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Tango Azul: Tänzer agieren voller Hingabe und Spielfreude
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16:30 07.11.2019
Tango Azul: Leidenschaftlicher Tant auf der Bühne des Scharoun Theaters. Quelle: Künstlersekretariat Ott
Wolfsburg

Der Tango ist Ausdruck von Leidenschaft, Schwermut und Hoffnung, Traurigkeit und Schmerz, aber auch von Erotik und Sinn­lichkeit. Kein anderer Tanz kann das Le­bens­gefühl aus­drucksvoller charakterisie­ren. Am Mittwoch im Scharoun Theater ließ das ar­gen­tinische TanzprojektTango Azul“ das Pub­likum in diese Welt eintau­chen, die kaum authen­­tischer sich auf einer Bühne entwickeln kann.

Sängerin Patricia Nora mit herausragender Stimme ausgestattet

Die hat sich in eine lan­destypische, vornehme Milonga ver­wan­delt, in der tradi­tionell ein Quintett, und wie hier in Best­be­set­zung, zum Tanz aufspielt. Zum Ban­doneon und Klavier (Luciano Jungman, Ro­ger Helou) als ein „Muss“, kom­men Gei­ge, Cello und Kontrabass (Amadeo Espina, Cecilia Gar­cia, Wilfried Holzenkamp) hinzu.

Die mit herausragender Stimme glänzende Sängerin Patricia Nora übernimmt auch die Rolle der Wirtin des Lokals, das re­gelmäßig von drei Paaren be­sucht wird. Die Tanzpaare Pablo Oje­da/Beatriz Romero, Jorge Rami­rez/Nélida Miglione und Adrian Hochstras­ser/Lorena Mermel­stein erweisen sich als gran­diose Tango­paa­re. Ebenfalls schlüp­fen sie in andere Rollen wie Matrose, Zei­tungs­verkäufer, Blumenmädchen oder auch Zu­häl­ter.

Denn in 24 Bildern werden Geschich­ten erzählt, die zwar nicht direkt mit­einander verwoben sind, aber collagen­haft sich zu einer Gesamtdarstellung der im Tango abge­bildeten Lebenswirklichkeit ver­bin­den. Ob rein instru­mental, getanzt oder gesungen, stets ruft die mitreißende Musik auf eine nicht beschreib­bare Weise Emotionen hervor.

Tango Azul: Spektrum menschlicher Leidenschaft ist permanent präsent

In „Recuerdo“ überredet ein Tanzpaar die Musiker ein Stück zu spielen, in „Malena“ bittet der Geiger Patri­cia um ein Lied. In „Taquito Militar“ gera­ten zwei Männer bei einem Tanz­wett­bewerb in Streit, in „Lo que vendrá“ wird in der Aus­einandersetzung um ein Mädchen sogar ihr Liebhaber erstochen. Das Spektrum menschlicher Leidenschaft ist ständig präsent.

Die Hingabe und die Spielfreude des kom­pletten Ensembles sind ansteckend und bei un­glaublicher Perfektion wirkt nichts rou­ti­niert. Auch wenn am Schluss die Milonga ihr ein­jähriges Jubiläum feiert, bleibt die Frage: Ist das „echt“ oder „gespielt“? Beides ver­schmilzt hier auf einmalige Weise. Bravo!

Von Heinz-Werner Kemmling

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