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Stadt Wolfsburg Diakonie-Suchtberater: „Mehr Menschen nutzen Hilfsangebote“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Diakonie-Suchtberater: „Mehr Menschen nutzen Hilfsangebote“
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19:38 26.08.2019
Rouven Kleinert ist Leiter der Suchtberatungsstelle der Diakonie Wolfsburg und erklärt, warum im vergangenen Jahr 30 Prozent mehr Menschen die Hilfsangebote wahrnahmen. Quelle: Sebastian Bisch
Wolfsburg

Rouven Kleinert leitet die Suchtberatungsstelle der Diakonie Wolfsburg. Die WAZ sprach mit ihm über den aktuellen Jahresbericht.

In Ihrem aktuellen Jahresbericht steht, dass 30 Prozent mehr Menschen als im Vorjahr die Hilfsangebote wahrgenommen haben. Was bedeutet das?

Die Zahl bedeutet nicht, dass die Zahl der Suchtkranken gestiegen ist, sondern dass mehr Menschen unsere Hilfsangebote genutzt haben.

Warum brechen bei Ihnen weniger Menschen die Therapie ab als im Bundesdurchschnitt?

Das sagt uns, dass wir unsere Patienten gut erreichen und sie keinen Grund haben, die Therapie abzubrechen.

Gibt es Konzepte, mehr Suchterkrankte in die Therapie zu bekommen, wenn diese so erfolgreich ist?

Daran arbeiten wir ständig durch ein enges Netz an Kooperationen mit allen Akteuren, der Kommune, den Arbeitgebern, der Klinik und den Selbsthilfegruppen. Wir überprüfen regelmäßig unsere Angebote und zeigen den Menschen mit Suchterkrankungen, was genau in einer Therapie auf sie zukommt und was ihnen das bringt.

Von Yvonne Droste

Insgesamt ist die Zahl der Menschen mit Suchterkrankung laut Diakonie nicht angestiegen, aber mehr ließen sich in 2018 helfen. Nur eine Sache sei in der Beratung aktuell problematischer geworden.

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