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Stadt Wolfsburg Sturm, Hitze, Borkenkäfer: Stadtwald musste einiges einstecken
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Sturm, Hitze, Borkenkäfer: Stadtwald musste einiges einstecken
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00:21 01.02.2019
Trotz Sturm, Hitze und Borkenkäfern: Mit dem Zustand des Wolfsburger Waldes ist Stadtförster Dirk Schäfer grundsätzlich zufrieden. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Trotz heftiger Stürme und monatelanger Hitzeperiode – der Wolfsburger Stadtwald ist in einem guten Zustand, sagt Stadtförster Dirk Schäfer. Einige Bereiche, vor allem in der Nordstadt, hatten zwar unter dem Borkenkäfer zu leiden, deshalb musste die Stadtforst auch über 1500 Fichten und Lärchen fällen. Aber grundsätzlich ist Schäfer zufrieden mit dem Wolfsburger Wald.

Stürme sorgten nur für geringen Schaden

2018 war kein einfaches Jahr für die Natur. Stürme wie das Orkantief „Friederike“ hinterließen eine Spur der Verwüstung. Auch Wolfsburg blieb davon nicht verschont, aber der Wald sei noch glimpflich davon gekommen. Das liege an seiner Struktur, erklärt Dirk Schäfer: „Er ist überwiegend von einem alten Eichenwald geprägt.“ Und der sei sehr stabil. Aber der Stadtförster sagt auch klar: „Zum Wald gehören auch Störungen wie starke Stürme.“

Borkenkäfer erzwang eine Fäll-Aktion

Der Borkenkäfer war im vergangenen Jahr in niedersächsischen Forsten ein großes Problem, vor allem Fichten waren massiv befallen. Auch im Wolfsburger Stadtwald schlug der Borkenkäfer zu, besonders schlimm war es in der Nordstadt, wo vor 80 Jahren große Nadelholzschonungen gepflanzt wurden. Dort startete im September wegen des Borkenkäfers eine große Fäll-Aktion, um die noch gesunden Bäume zu schützen.

Borkenkäfer: 1500 befallene Fichten mussten 2018 gefällt werden. Quelle: dpa

Mehr als 1500 Fichten wurden stadtweit gefällt. Schäfer hofft, dass dies in diesem Jahr nicht wieder passiert. Ob der Borkenkäfer wieder massiv auftritt und auch der Eichenprozessionsspinner wieder ideale Bedingungen vorfindet, um sich massiv zu vermehren, sei jetzt noch nicht abzusehen, sagt Dirk Schäfer. Erst im Mai oder Juni lasse sich mehr sagen.

Dem Wald fehlt ausreichend Regen

Damit der Wald wächst und gedeiht, müsse eins unbedingt gegeben sein: ausreichend Niederschläge. Auch wenn die Böden jetzt matschig an der Oberfläche sind, trüge das, warnt der Stadtförster. Es müsse noch viel regnen, damit die Feuchtigkeit tief in den noch ziemlich trockenen Boden sickern kann. Vor allem in der Vegetationsperiode seien Niederschläge wichtig. Im Sommer sollte es mindestens einmal in der Woche kräftig regnen. Eine lange Hitzeperiode wie im Jahr 2018 würde den Wald allein nicht schädigen, sagt Schäfer. Das könne der Wald vertragen, wichtiger sei ausreichend Regen.

Von Sylvia Telge

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