Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Studieren in Wolfsburg: Der Wohnraum ist knapp
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Studieren in Wolfsburg: Der Wohnraum ist knapp
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:49 20.10.2019
Die neuen Erstsemester: Obwohl die Studierendenzahl zurückgeht, verzeichnen die Wohnheime eine wachsende Nachfrage an Zimmern. Quelle: Gero Gerewitz
Wolfsburg

Das neue Semester läuft schon, doch nicht alle Studierenden der Ostfalia-Hochschule in Wolfsburg haben einen Platz in einem Wohnheim gefunden. Zum Glück gibt es noch einige freie WG-Zimmer.

Das Studentenwerk Ostniedersachsen betreibt in Wolfsburg zwei Wohnheime mit insgesamt 256 Plätzen – und die sind ausgebucht. „Unserer Warteliste lässt sich entnehmen, dass die Nachfrage nach günstigem Wohnraum in Wolfsburg hoch ist, erklärt Studentenwerksprecherin Christiane Thoroe. Aktuell stehen noch 62 Studierende auf der Warteliste. Davon sind 13 Studierende aus Deutschland und 49 international Studierende. Im Vergleich zu anderen Städten in der Region wie zum Beispiel Braunschweig oder Hildesheim ist die Wohnsituation für Studierende in Wolfsburg nicht ganz so angespannt“, gibt Thoroe zu bedenken.

Wohnfrage frühzeitig klären

Und: Alle Studierenden, die sich frühzeitig um ein Zimmer beworben hätten, seien in den Wohnheimen untergekommen, so Thoroe. Das löst allerdings nicht das Gesamtproblem von zu vielen Studierenden auf zu wenig Zimmer. Generell empfiehlt das Studentenwerk den Studienanfängern, schon einen unverbindlichen Antrag auf ein Zimmer zu stellen, noch bevor Ende Juli die Zusage zum Studienplatz da ist. „Schon mit der Bewerbung auf einen Studienplatz lohnt es sich, sich bei uns für ein Zimmer anzumelden“, rät Thoroe. Immatrikulationsbescheinigung oder Zulassung können die Studierenden immer noch beim endgültigen Vertragsabschluss nachreichen: „Die Reservierung ist kostenlos und nicht rechtlich verbindlich.“

Studentenzahl ist gesunken

Warum der Wohnraum gerade so stark nachgefragt wird, lässt sich nicht ganz so leicht erklären. Denn die Zahl der eingeschriebenen Studierenden am Campus in Wolfsburg sinkt seit einigen Jahren: Zuletzt waren es 3025, wohingegen es noch vor drei Jahren 3346 waren.

Entwicklung in Wolfsburg: In den letzten Jahren sank die Anzahl der eingeschriebenen Studierenden. Quelle: Ostfalia Hochschule

„Es könnte sein, dass der Anteil der international Studierenden größer wird, und weil diese Studierenden nicht im Umland wohnen, wird verstärkt Wohnraum bei uns angefragt“, mutmaßt Thoroe. „Darüber hinaus sind die Studierenden genau wie andere Wohnungssuchende von gestiegenen Mietpreisen und der allgemeinen Wohnraumknappheit betroffen, weshalb die Nachfrage nach günstigen Zimmern bei uns steigt.“

Aber wohin, wenn alle Zimmer im Heim belegt sind? Die beiden großen Wohnungsgenossenschaften, Volkswagen-Immobilien (VWI) und Neuland, haben zum Glück noch freie WG-Zimmer. Sechs von 390 Zimmern in Wohngemeinschaften seien derzeit frei. Die teilmöblierten WG-Zimmer mit Größen von neun bis 27 Quadratmetern kosten zwischen 245 und 430 Euro monatlich. Wer einziehen darf, entscheidet VWI.

Auch die Neuland bietet noch freie Zimmer für Studenten an, ebenfalls in WGs. Insgesamt sind 28 Zimmer frei: vier in der Innenstadt, neun am Hageberg und 15 in Westhagen. Die Zimmer sind zwischen 20 und 40 Quadratmetern groß und kosten 200 bis 380 Euro. „Wir vermieten in manchen Fällen tatsächlich nur an Studenten, aber in anderen Bereichen auch an Praktikanten und Azubis“, erklärt Janina Thom von der Neuland. „Da können bei Interesse dann aber gezielt die Kolleginnen und Kollegen unseres Service Centers weiterhelfen.“

So verteilen sich die Studierenden

Rund 3000 Studierende sind beim Wolfsburger Campus der Ostfalia-Hochschule eingeschrieben. Über 80 Prozent von ihnen wohnen in einem Umkreis von 100 Kilometern: Mit der Adresse „Wolfsburg“ sind 760 Studierende gemeldet. 327 von ihnen wohnen im Postleitzahlbereich 38440, also der Kernstadt.

Von Frederike Müller

War es nur der Hunger? Aus der Kühltruhe im Keller eines Mehrfamilienhauses in Detmerode haben Diebe zwei Tiefkühlpizzen gestohlen. Die Besitzer mussten sich am Samstag eine alternative Mahlzeit beschaffen.

20.10.2019

In Wolfsburg schon fast an der Tagesordnung: Von mehreren Fahrzeugen wurden in den vergangenen Tagen die Räder gestohlen. Vornehmlich hatten es die Täter auf hochwertige Felgen abgesehen. Bei einigen Autos wurden nur die Radmuttern gelöst. Die Polizei rät daher, vor Fahrtantritt das Auto zu checken.

20.10.2019

Das ging daneben: Bei der Polizeikontrolle gab die 18-jährige Autofahrerin an, „Alkohol nicht wissentlich getrunken“ zu haben. Ein Test ergab 1,24 Promille. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen Trunkenheit am Steuer ein.

20.10.2019