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Stadt Wolfsburg Polizei registriert deutlich weniger Straftaten
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Polizei registriert deutlich weniger Straftaten
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18:29 13.06.2019
Wasserwerfer beim Derby gegen Eintracht Braunschweig: Solche Szenen gab es in der abgelaufenen Saison zum Glück nicht. Quelle: Tim Schulze
Wolfsburg

Die Polizei Wolfsburg zieht nach der vergangenen Fußballsaison eine positive Bilanz. Bei insgesamt 18 Heimspielen in der Bundesliga und dem DFB Pokal ist die Zahl der Straftaten um 57 zurückgegangen. Waren es im Jahr 2017/2018 noch 105 so registrierte die Polizei in der Bundesliga-Saison 2018/2019 nur noch 48.

Keine Pyrotechnik, kaum Körperverletzungen

Diese führt die Polizei unter anderem auf die intensiv begleiteten Fußballpartien zurück. Waren in der vorletzten Saison noch 46 Körperverletzungsdelikte zur Anzeige gekommen, so registrierten die Ordnungshüter in der abgelaufenen Saison nur noch 12 Delikte. Straftaten des Landfriedensbruchs (Gewaltdelikte aus einer Menge heraus) sind von 23 auf 0 gesunken. Auch pyrotechnische Gegenstände wurden in der Fußballsaison 2018/2019 nicht abgebrannt.

Polizeibeamte bleiben unverletzt

Besonders erfreut zeigt sich Inspektionsleiter Olaf Gösmann darüber, dass die Zahl der verletzten Polizeibeamten von 25 auf 0 zurückgegangen ist. „Die positive Entwicklung in der zurückliegenden Saison hat sicherlich einerseits mit dem guten Saisonverlauf des VfL zu tun. Darüber hinaus war die gute und bewährte Zusammenarbeit zwischen Stadt, Verein und Polizei nutzbringend“, so Gösmann.

Konsequentes Auftreten zeigt Wirkung

„Ich denke, dass aber auch das konsequente und entschlossene Auftreten der Polizei insbesondere bei Risikospielen positive Wirkungen hat.“ Potenziellen Gewalttätern sei mittlerweile klar, dass für sie ein relativ hohes Risiko der Festnahme und Sanktion besteht, wenn sie in Wolfsburg an Straftaten und Ausschreitungen beteiligt sind. „Diesen Weg werden wir auch in der neuen Spielzeit fortsetzen. Insofern wird die Polizei Wolfsburg wieder einen erheblichen personellen Aufwand leisten müssen, aber dieses Vorgehen ist alternativlos“, kündigte Gösmann an.

Starkes Polizeiaufgebot bei allen Spielen

Bei nahezu allen Heimspielen des örtlichen Erstligavereins prägte ein starkes Polizeiaufgebot das Stadtbild. Straßen wurden kurzfristig gesperrt und der Autofahrer musste Geduld aufbringen, wenn die Verkehrswege durch Fanmärsche mit Polizeieskorten eingeschränkt oder gar versperrt waren. Auch rund um das Stadion mussten Besucher durch Einlasskontrollen die Durchsuchung nach gefährlichen oder verbotenen Gegenständen über sich ergehen lassen.

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