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Stadt Wolfsburg Storch musste in Fachklinik
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Storch musste in Fachklinik
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06:00 03.11.2018
Schwerer verletzt, als gedacht: Der Waldhofer Storch wurde in die Fachklinik gebracht. Quelle: privat
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Waldhof

Der Zustand des Storchs, den eine Wolfsburgerin in Waldhof verletzt gefunden hatte, ist kritisch. Mitarbeitende des Naturschutzbunds (Nabu) in Leiferde brachten ihn zur tierärztlichen Hochschule in Hannover.

Auch die Schulter ist verletzt

Bärbel Rogoschik, Leiterin der Artenschutzstation in Leiferde, ist besorgt. „Ich glaube nicht, dass er wieder flugfähig wird“, sagt sie. Nicht nur der Flügel sei gebrochen, auch die Schulterpartie sei betroffen. „Da Vogelknochen hohl sind, entsteht eine Art Splitter-Konglomerat“, erläutert die Fachfrau. Die Tierärzte in Hannover hätten den Storch jetzt eingebunden und mit Schmerzmitteln versorgt. Möglich ist, dass die Knochen so in der richtigen Position wieder zusammenwachsen.

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Chance auf tierschutzgerechtes Leben

„Wenn er Glück hat, wird er ein Schreitvogel und bleibt bei uns oder in einem anderen Gehege. Wenn der Flügel aber schleifen sollte, hat es keinen Zweck“, so Rogoschik. Ausdrücklich lobt sie den Einsatz der Wolfsburger Tierärztin, die die Erstversorgung übernommen hatte. „Solange wir Hoffnung haben, ihm ein tierschutzgerechtes Leben zu ermöglichen, ist uns die Rettung das Geld wert“, betont sie.

Von Andrea Müller-Kudelka