Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Das sagen die Anwohner zur Bluttat in Vorsfelde
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Das sagen die Anwohner zur Bluttat in Vorsfelde
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:10 14.08.2019
Die Haustür ist versiegelt: Was passierte in diesem Wohnhaus? Die Anwohner sind erschüttert über die Bluttat in der Meinstraße. Quelle: Sylvia Telge
Vorsfelde

Die Bluttat auf der Meinstraße am Dienstagabend – das war am Mittwoch das Gesprächsthema in Vorsfelde. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

Anwohner äußern sich zur Tat

Auch Ortsbürgermeister Günter Lach war vor Ort. „Schlimm“, meinte er. Anwohner sind entsetzt über die Tat vor ihrer Haustür. Immer wieder ist die Rede von einer Schießerei, die die Polizei aber noch nicht bestätigt. „Dass so etwas bei uns in Vorsfelde passiert, hätte ich nie gedacht. Krass“, sagte eine Frau, die in einem Haus neben der riesigen Blutspur wohnt.

Gehört und gesehen habe sie in der Tatnacht nichts. Dabei hatte sie sogar die Balkontür geöffnet. Erst die vielen Einsatzfahrzeuge auf der Meinstraße und das viele Blaulicht habe sie stutzig gemacht. Ihr Onkel wohne noch etwas näher am möglichen Tatort. „Der hat mich angerufen und gesagt, ich solle bloß im Haus bleiben“, erzählt die Vorsfelderin. Draußen sei alles voller Polizei.

Anwohner: Plötzlich stand die Polizei vor dem Haus

Weder etwas gehört noch etwas gesehen hat Carmelo Pennuto. Der 63-Jährige wohnt auf dem Hinterhof des Hauses, an dem Blutspuren sind. „Ich bin früh schlafen gegangen“, erzählte er. Es müsse gegen 21 Uhr gewesen sein. Eine Stunde später sei er wach geworden – von Blaulicht und Taschenlampenlicht auf dem Hof. „Ich habe das Fenster aufgemacht und sah plötzlich Polizisten.“

Tatort: Ehemaliges Restaurant „Mama Rosa“

Das Haus in der Meinstraße, in dem mal vor Jahren das italienische Restaurant „Mama Rosa“ war, ist nicht in allerbestem Zustand und hat schon bessere Tage gesehen. Die weiße Fassade böckelt, Unkraut wächst vor der Treppe, an der Seite steht ein großer Haufen mit gestapelten Steinen. an der Seitenwand hängen jede Menge Briefkästen, an vielen kleben keine Namensschilder. Vor der Haustür, die die Polizei versiegelt hat, liegen ein Wäscheständer und mehrere Fußmatten auf dem verschmutzten Boden. Einen gepflegten Eindruck macht das alles nicht.

Ob in dem Wohnhaus jemand lebte, womöglich die beiden Albaner, weiß auch Carmelo Pennuto nicht. „Es brannte oft nächtelang das Licht“, sagt er. Das habe er auch der Vermieterin gesagt. Und nun die schlimme Bluttat.

Von Sylvia Telge

Der Neue Teich leidet unter einer giftigen grünen Algenschicht. Die Stadt hofft, das Problem erledige sich mit kühlerem Wetter von alleine. Trotzdem hat sie jetzt mit Anglern, Umweltschützern und Landwirten besprochen, wie es mit den Gewässern generell weitergehen soll.

14.08.2019

Gelber Sack, blaue und braune Tonne – seit vielen Jahren hat sich das Müllsortieren in Deutschland etabliert. Wie genau nehmen es die Menschen in der Region? Die Entsorger haben ein gemeinsames Sorgenkind.

14.08.2019

Seit mehr als 20 Jahren ist Mülltrennung in deutschen Haushalten angesagt, das Sammeln von Plastik, Bioabfällen und Co. gehört zum täglichen Leben. Zu sortieren gibt es einiges. Wie halten Sie es mit dem Mülltrennen?

14.08.2019