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Stadt Wolfsburg Stasi-Wanderausstellung im Rathaus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stasi-Wanderausstellung im Rathaus
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17:00 06.06.2019
Ehemalige Stasizentrale in Berlin, Normannenstraße: In Säcken gelagerte Akten im  „Kupferkessel".
Ehemalige Stasizentrale in Berlin, Normannenstraße: In Säcken gelagerte Akten im „Kupferkessel". Quelle: Jürgen Eis
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Stadtmitte

Überwachung, Bespitzelung und Verfolgung: Die Wanderausstellung „Feind ist, wer anders denkt“ zeigt, wie die DDR-Staatssicherheit die Herrschaft der Sozialistischen Einheitspartei (SED) absicherte. Vom 14. Juni bis 17. Juli macht die Schau der Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen im Wolfsburger Rathaus Station.

Stasi-Ausstellung: Eröffnung in der Bürgerhalle

Die Eröffnung findet am Freitag, 14. Juni, um 18 Uhr mit Bürgermeisterin Bärbel Weist in der Bürgerhalle statt. Besucher erfahren, was die Menschen erlitten, die in das Visier der Staatssicherheit gerieten.

Stasi oberservierte auch Volkswagen und den Bahnhof

Regionale Fallbeispiele geben einen Einblick in Stasi-Aktionen vor Ort in Wolfsburg: So observierte zum Beispiel die Stasi den Bahnhof und das VW-Werk. Beides waren die letzten westdeutschen Stationen vor der innerdeutschen Grenze. Die Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) machten Fotos, trugen Informationen zusammen und berichtete der Stasi über die Kontrollen des westdeutschen Bundesgrenzschutzes und Zoll. In zahlreichen Berichten dokumentierte die Staatssicherheit, wie Fahrgäste aus der DDR am Wolfsburger Bahnhof von BGS-Beamten befragt und kontrolliert wurden.

Kompensationsgeschäft zwischen VW und DDR

1981 baute die Stadt Wolfsburg ein Planetarium, den ersten Projektor dafür schenkte Volkswagen. Es war ein Projektor aus dem VEB Carl Zeiss Jena und Teil eines Kompensationsgeschäftes zwischen VW und der DDR.

Führungen durch die Ausstellung gibt es vom 17. Juni bis 21. Juni und vom 24. bis 28. Juni, Anmeldung dafür sind unter Tel. 030/ 2324-8831 oder ausstellungen@bstu.bund.de.

Von der Redaktion