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Stadt Wolfsburg Stadt will Sicherheit von Spielplätzen überprüfen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stadt will Sicherheit von Spielplätzen überprüfen
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00:19 21.04.2019
Rückhaltebecken in Nordsteimke: Die Stadt will Konsequenzen aus dem Unfall eines kleinen Jungen ziehen. Quelle: Carsten Bischof
Nordsteimke

Die Sicherheit von Spielplätzen in der Nähe von Regenrückhaltebecken will die Stadt Wolfsburg jetzt überprüfen. Das teilte Stadtsprecher Jan-Niklas Schildwächter auf WAZ-Nachfrage mit. Anlass ist der tragische Unfall eines nicht einmal zweijährigen Jungen am Mittwoch in Nordsteimke (WAZ berichtete). Er war ins Wasser gefallen und drohte zu ertrinken.

Rechtlich alles korrekt

Ein Versäumnis bestehe allerdings im aktuellen Fall nicht, betonte Schildwächter. „Aufgrund der geringen Wassertiefe, der Entfernung zum Spielplatz und der Bauweise des Beckens ist eine Umzäunung rechtlich nicht erforderlich“, machte Schildwächter deutlich. Die Wassertiefe beträgt laut Stadt maximal nur rund 20 Zentimeter.

Zum gesundheitlichen Zustand des verunglückten Jungen gebe es noch keine neuen Informationen aus dem Klinikum, sagte Polizeisprecher Thomas Figge. „Das sind dann aber meistens gute Nachrichten“, so Figge.

DRK noch immer fassungslos

Die Erzieherinnen der DRK-Kita, die den Jungen in ihrer Obhut hatten und Erste Hilfe leisteten, sind auf nicht absehbare Zeit krankgeschrieben, informierte DRK-Vorstand Thorsten Rückert. „Wir alle sind noch immer fassungslos und müssen den Vorfall erst verarbeiten.“ Wann der Krippenbetrieb im DRK-Kindergarten Nordsteimke wieder wie gewohnt weitergeführt werden kann, könne er deshalb noch nicht sagen. „Es ist jetzt sehr schwer, zum normalen Tagesablauf zurückzukehren. Wir versuchen aber den Betrieb so schnell wie möglich in Gang zu kriegen.“

Die Haftungsfrage

In den Kommentaren zu unserer Berichterstattung bei den sozialen Medien ist die Mehrheit sich einig, dass den Erzieherinnen kein Vorwurf gemacht werden könne. Rechtlich haften müsste der Träger der Kindertagesstätte übrigens nur, wenn dem Betreuungspersonal eine fahrlässige oder vorsätzliche Verletzung der Aufsichtspflicht nachgewiesen werden könnte. Wann das der Fall ist, ist laut Deutscher Anwaltsauskunft nicht generell zu sagen. Dabei komme es immer auf den Einzelfall an. Wurde die Aufsichtspflicht nicht verletzt, haftet die gesetzliche Unfallversicherung.

Von Steffen Schmidt

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