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Stadt Wolfsburg Stadt fällt 290 Bäume in Wolfsburg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Stadt fällt 290 Bäume in Wolfsburg
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14:11 30.01.2019
Baugebiet Hellwinkel-Terrassen an der Reislinger Straße: Vier große Eichen können stehen bleiben. Quelle: Sebastian Bisch
Wolfsburg

Das Winterhalbjahr bis einschließlich Ende Februar nutzt die Stadt Wolfsburg für Gehölzschnitt und Fäll-Arbeiten, bevor im März die Brutzeit beginnt. Der Geschäftsbereich Grün der Stadt untersucht regelmäßig rund 65.000 städtische Bäume und überprüft, ob sie noch verkehrssicher sind. Kontrollen des Jahres 2018 haben ergeben, dass 290 Bäume gefällt werden mussten.

Vier große Eichen können im Osten entlang der Reislinger Straße bleiben

Gleichzeitig wurden einige Bäume beseitigt, die bereits in Vorjahren wegen Mängeln aufgefallen waren. Entlang der Reislinger Straße wurden Mitte Januar auch im zweiten Bauabschnitt der Hellwinkel-Terrassen zur weiteren Entwicklung des Wohngebiets Bäume gefällt. Im Vorfeld hatte die Stadt den Bestand und möglichen Erhalt untersuchen lassen. Vier große Eichen können im Osten entlang der Reislinger Straße bleiben, einige Obstgehölze werden im Süden entlang des geplanten Radwegs in eine neue Obstbaumreihe integriert.

„Ich bedauere es jedes Mal, wenn ein Baum trotz sorgfältiger Prüfung im Rahmen der baulichen und verkehrlichen Entwicklung der Stadt nicht erhalten werden kann“, sagt Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide.

Auch am Robert-Koch-Platz werden Bäume gefällt

Doch auch im Zuge der Neugestaltung des Robert-Koch-Platzes gibt es Fällungs- und Rodungsarbeiten. Zehn Bäume müssen weichen, ebenso einige Sträucher am Rand des Rasens. Hier soll es später neue, insektenfreundliche Gehölze geben. Während der Arbeiten ist punktuell mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Von den 290 Bäumen waren 23 bereits abgestorben

 Die Fällungen begannen Anfang Oktober und sind weitestgehend abgeschlossen. Es handelte sich sowohl um Bäume an Straßen als auch in städtischen Grünanlagen, an Spielplätzen, Schulen oder Kindertagesstätten. Stadtsprecher Ralf Schmidt erläutert: „Von den 290 Bäumen waren 23 bereits abgestorben und weitere 88 absterbend. Bei etwa 30 Prozent handelte es sich um sogenannte Wildlinge.“ Das sind Bäume, die nicht gepflanzt wurden, sondern sich über Samen oder Wurzelausläufer unkontrolliert vermehrt hatten.

Der Geschäftsbereich Grün überprüft zurzeit die frei gewordenen Standorte, um im Frühjahr und Herbst 150 neue Bäume zu pflanzen.

Von der Redaktion

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