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Stadt Wolfsburg Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg plant Fusion mit Celle
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19:28 14.12.2018
Fusionsverhandlungen: Die Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg will sich mit der Sparkasse Celle zusammentun. Quelle: Archiv
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Wolfsburg

Die Verhandlungen zur Fusion der beiden Sparkassen erfolgen dabei „aus einer Position der Stärke heraus, nicht weil wir müssen“, betonten Döpkens und Hoffmann. Mit einem Gesamtvolumen von 6,2 Milliarden Euro werde die fusionierte Sparkasse die fünftgrößte in Niedersachsen.

„Hier begegnen sich zwei Institute auf Augenhöhe, die ihre Marktposition durch diese Fusion noch stärken“, erklärte Ebel, wieso die Verwaltungsräte beider Häuser am späten Donnerstagabend grünes Licht für die Fusionsverhandlungen gegeben haben. Für diese Verhandlungen setzt Döpkens „etwa zwei Monate“ an.

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„Wir werden keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen“

Für die Kunden erwartet sich Döpkens von dieser Fusion noch innovativere und überzeugendere digitale Kompetenz, für die Mitarbeiter zusätzliche berufliche Perspektiven und für die Region ein umfangreicheres gesellschaftliches Engagement. „Da nenne ich Kultur, Soziales, Umweltschutz und Sport nur als Beispiele.“

Natürlich stecke hinter einer Fusion immer auch das Thema Synergieeffekte. „Wir werden aber keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen“, betonte Döpkens. Geplant sei eher ein leichter Personalabbau über mehrere Jahre hinweg, „im Wesentlichen durch die normale Fluktuation“. Was er nicht ausschließen wollte, sei eine Veränderung von Aufgaben und Standort des Arbeitsplatzes bei manchen der rund 750 Mitarbeiter. „Wichtiger als Kostensynergien ist uns aber auf alle Fälle die Stärkung der Marktposition“, ergänzte Hoffmann.

Es soll keine Filialschließungen aufgrund der Fusion geben

Was Döpkens klar ausschließt: „Es wird keine Filialschließungen wegen der Fusion geben.“ Die Center für Firmenkunden und Baufinanzierung bleiben alle bestehen, „auch die Beratungs- und Entscheidungskompetenzen vor Ort – wir wollen nah am Kunden bleiben“.

Wie er ist auch Hoffmann optimistisch, dass die Verhandlungen ein gutes Ergebnis erbringen, denn „die beiden Häuser arbeiten schon seit Jahren auf vielen Ebenen zusammen“. Voraussichtlich im März müssen dann die politischen Gremien über die Fusion abstimmen.

Von Christina Rudert

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