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Stadt Wolfsburg Spannend, aber auch herausfordernd: Hochschule Ostfalia begrüßt 590 Erstsemester
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Spannend, aber auch herausfordernd: Hochschule Ostfalia begrüßt 590 Erstsemester
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16:41 23.09.2019
Erstsemesterbegrüßung im CongressPark: Präsidentin Prof. Dr. Rosemarie Karger begrüßte die Studenten. Quelle: Gero Gerewitz
Stadtmitte

Für rund 590 junge Leute beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Sie beginnen an der Ostfalia-Hochschule in Wolfsburg ihr Studium. Gestern war die offizielle Begrüßungsfeier im CongressPark. Präsidentin Prof. Rosemarie Karger freut sich, dass sich so viele junge Menschen für ein Studium an der Ostfalia entschieden haben. „Es ist der Beginn einer spannenden, aber auch herausfordernden Zeit“, erklärte sie.

Es werde im Studium viel Aufs und Abs geben. Und es sei ganz anders als in der Schule, die für viele Erstsemester noch nicht gar nicht so lange her ist. Im Studium seien selbstständiges Lernen und eigene Initiative stark gefragt. „Seien Sie aktiv, bringen Sie sich ein, stellen Sie Fragen – und üben Sie auch Kritik“, ermunterte die Ostfalia-Präsidentin die Zuhörer im CongressPark. Und: Merkt ein Student, dass er Probleme in einem Fach habe, solle er das offen sagen. Tutorien und Lerncoaches können in solchen Fällen helfen.

Der Wolfsburger Standortbeauftragte und Dekan der Fakultät Fahrzeugtechnik Prof. Dirk Sabbert riet den Erstsemestern, alle Vorlesungen zu besuchen, obwohl es keine Anwesenheitspflicht wie in der Schule gibt. Die neuen Freiräume, die ein Studium gegenüber der Schule bieten, seien schön, aber auch verführerisch. „Nutzen Sie die neuen Freiräume sinnvoll“, so Sabbert. „Sie brauchen mehr Selbstorganisation als in der Schule.“ Er hatte bei der Begrüßung noch einen ganz praktischen Tipp fürs Lernen: in Gruppen, mit Leuten, mit denen man sich gut versteht.

Eine Hochschule mitten im Herzen der Stadt

Den ganzen Tag nur lernen, ist zu eintönig. Bürgermeister Ingolf Viereck war bei der Begrüßungsfeier für den Part außerhalb des Campus zuständig. Wolfsburg habe viel zu bieten. „In welcher Großstadt gibt es eine Hochschule mitten in der Stadt?“, so Viereck.

Es sind wegen des VW-Dieselskandals keine einfachen Zeiten

Wolfsburg ist außerdem eine sehr grüne Stadt – 70 Prozent der Fläche ist unbebaut. Seit 2015 stecke Wolfsburg wegen des VW-Dieselskandals in einer nicht einfachen Zeit, aber „gemeinsam packen wir das“. Und die Stadt habe viel vor: Digitalisierung, neue Baugebiete und Elektromobilität – „bis 2025 wollen wir 77.000 E-Fahrzeuge auf die Straße bringen“, erklärte der Bürgermeister. Sein leidenschaftlicher Appell: „Nutzen Sie die Zeit des Studiums, Wolfsburg kennenzulernen.“

Von Sylvia Telge

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