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Stadt Wolfsburg Zum Abschluss gab’s im Hallenbad was auf die Ohren
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Zum Abschluss gab’s im Hallenbad was auf die Ohren
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21:31 10.03.2019
Konzert mit vier Bands und ordentlich Wumms: Die Besucher im Hallenbad waren schwer begeistert von der Abschlussveranstaltung von Soundtrack WOB. Quelle: Sebastian Bisch
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Wolfsburg

Zum Abschluss von Soundtrack WOB gab’s ordentlich Lautstärke und Wumms: Die Rocker und Hardcore-Punk-Bands Intercool, Disco Mutante, Steamgenerator und Halle 54 heizten im Kino des Hallenbad ein, 240 Besuchern bekamen was auf die Ohren.

Ein Wiedersehen für Hardcore-Fans

Intercool eröffnete den Abend pünktlich. Olly Wiebel, Grundpfeiler der Wolfsburger Musikszene und zeitweise Mitglied der Trash-Metal-Band Protector, hat die Band 2016 mit Marc Sipert, Ingo Deinert und Sebastian Wietschel gegründet. Eigene Songs wie „End of live“ waren rockig, gitarrenlastig und derbe in den Texten, die auch Medienkritik transportieren sollten. Sie wagten sich auch an Cover-Songs wie Smalltown Boy von Bronski Beat. Wiebels zur Atmosphäre passender Satz: „Trinkt noch schön Bier zusammen!“. Denn das war dieser Abend vor allem: ein Treffen und Wiedersehen vieler Kumpels und Hardcore-Fans aus alten Zeiten, unterlegt mit ordentlich Krach.

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Disco Mutante und Steamgenerator

Disco Mutante folgte als deutlich avantgardistischere zweite Band, die ihren Stil wie folgt beschreibt: „Die Performance ist kompromisslos, dynamisch und direkt mit schrulligem ,Grusel-Touch’.“ Gewagt war die Peformance auf jeden Fall, und Beifall gab es auch. Als Drittes mischten Steamgenerator das Hallenbad auf. Um es in einem Wort zu beschreiben: laut. Der Tontechniker leistete ganze Arbeit.

Zurück in die 80er

Das Highlight bildete Halle 54 als Main Act. Die in Wolfsburger Kreisen fast schon legendäre Punk-Band besteht aus den Hardcore-Pionieren Uwe Meyer (Gesang, wenn man das so sagen darf), Kay Achilles (Gitarre), Chrisz Meier (Bass) und André Ottenhof (Drums). Da haben die Fans schon viel bekommen für ihr Geld. Apropos Geld: Zu kaufen gab’s am Rande auch Vinylplatten und sogar Kassetten. Man fühlte sich ein bisschen in die 80er-Jahre zurückversetzt – das Publikum offensichtlich auch.

Von swi

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