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Stadt Wolfsburg 11.000 Besucher feiern und tanzen am Allersee
Wolfsburg Stadt Wolfsburg 11.000 Besucher feiern und tanzen am Allersee
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21:04 11.08.2019
Wolfsburg, Allerpark, Sommerfest meets Rock im Allerpark, RAZZ, Open Air Konzert Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Etwa 4000 Menschen feierten am Samstagabend die Indie-Rockband „Razz“ auf der großen Bühne hinter dem Badeland. Das Konzert war der Höhepunkt der Doppelveranstaltung „Rock im Allerpark“ und „Sommerfest im Allerpark“. Insgesamt waren etwa 11 000 Besucher am Samstag bei dem kostenlosen Event.

Etwas geringere Resonanz als in den Vorjahren

Dichtes Gedränge herrschte den Tag über nicht rund um die Aktionsflächen und Verkaufsstände beim Familiensommerfest. Die Resonanz war etwas geringer als in den Vorjahren. Thomas Klein von der Wolfsburg AG war trotzdem zufrieden. „Die Stimmung ist super. Die Fläche ist gut gefüllt. Die Leute haben ihren Spaß. Das ist es doch, was zählt“, erklärte er.

Vereine präsentieren sich mit bunten Aktionen

Das Sommerfest ist immer wieder ein guter Anlass für die Allersee-Anrainer, sich zu präsentieren. So boten Ruderclub und Kanu-Club jeweils tolle Aktionen auf dem Wasser an. Das Strike Bowling Center hatte eine kleine Kegelbahn aufgebaut. Auch der VfL Wolfsburg war mit Hüpfburg und Stand zugegen.

Vereine und Institutionen boten am Samstag den Besuchern des Sommerfestes im Allerpark viele bunte Aktionen. Vor allem für Kinder und Familien wurde viel auf die Beine gestellt.

Aber auch viele andere Vereine und Institutionen präsentierten sich und boten so vor allem den Kindern ein sehr abwechslungsreiches Programm. Dazu kamen Kinderkarussells und ein Großfahrgeschäft, der Air-Race, ein so genannter Scheibenwischer, da die Fahrgäste seitlich im Kreis fahren.

Beste Unterhaltung für Kids

Auf der Bühne gab es am Nachmittag Unterhaltung für die Kinder mit Musiker Frank Acker und seinem „besten Freund“, der riesigen Plüschfigur Zappeltier. „Frank und seine Freunde“ begeisterten schnell ihr junges Publikum, das sich auch nicht lang bitten ließ und sofort lauthals mitmachte.

Wer paddelt am schnellsten?

Ein weiterer Programmhöhepunkt am Nachmittag war der Stand-Up-Paddeling-Wettbwerb. Fünf Teilnehmer lieferten sich ein Kurzstreckenrennen, wobei in jeder Runde der Letztplatzierte ausschied. Nach spannenden Vorläufen war es im Finale hingegen eine klare Sache. Nils Andersen aus Vorsfelde zog sofort ab und gewann souverän.

„Ich bin in den Vorläufen schon taktisch gefahren und habe mir meine Kräfte gut eingeteilt“, erklärte der 48-Jährige aus Vorsfelde. Stand-Up-Paddeling betreibe er wenig, erklärte er. Doch mit dem Paddel kann er generell gut umgehen. Andersen fährt Drachenboot im Wolfsburger Kanu-Club und kann schon einige sportliche Erfolge nachweisen.

Konzert am Abend

Nahtlos ging dann das Sommerfest in den „Rock im Allerpark“ über. Wie in jedem Jahr hatten hier regionale Newcomer-Bands aus der Region die Möglichkeit, sich auf einer richtig großen Bühne vor viel Publikum zu präsentieren. Den Anfang machte die erst 2017 gegründete Wolfsburger Band „The Unknown“.

Regionale Nachwuchsbands am Zug

Man merkte den jungen Musikerinnen und Musikern die Aufregung zwar an. Doch schnell hatten sie sichtlich einfach nur riesigen Spaß und zeigten mit großer Spielfreude und jeder Menge Hüpfeinlagen ihr musikalisches Können.

Etwas härter wurden die Klänge bei der Alternative-Rockband „Abandoned in Destiny“ aus Braunschweig. Die vier Jungs machten richtig Druck in einem musikalischen Gemenge zwischen Punk und Hardrock. Genauso stark, aber noch etwas professioneller präsentierte sich dann die Band „¡Tilt!“ aus Goslar.

RAZZ mixen Rock-Riffs mit tanzbaren Beats

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Fläche vor der Bühne schon gut gefüllt. In dem weitläufigen Areal verteilte sich das Publikum zunächst. Erst zum Hauptakt „Razz“ kamen mehr Menschen näher ran. Die Mischung aus alternativem Rock und Rhythmen, die eher dem Synthypop zuzuordnen sind, sorgte für gute Stimmung. Die harten Rock-Riffs und die tanzbaren Beats eigneten sich hervorragend zum Feiern.

Ein Festival, vier Bands. Neben den Headlinern von „RAZZ“ rockten auch „TILT“, „Abandoned in Destiny“ sowie „The Unkown“ auf der Radio-21-Bühne auf.

Die Stimmung war gut, doch der „Rock im Allerpark“ hatte in seinem neuen Gewand einiges von seinem Flair eingebüßt. Die Stimmung war längst nicht so stark wie vormals auf der nahe gelegenden Plaza.Vor allem die Nachwuchsbands hatten nicht das gewohnte Auditorium, dabei sind sie doch das wichtigste am „Rock im Allerpark“.

Von Robert Stockamp

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