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Stadt Wolfsburg Verkehrswende für Wolfsburg: Sollten sich Busse und Radfahrer eine Fahrspur teilen?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Verkehrswende für Wolfsburg: Sollten sich Busse und Radfahrer eine Fahrspur teilen?
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08:14 06.11.2019
Alternative Grüne Route: Auch in Wolfsburg soll es eine spezielle Spur für Radfahrer und Busse geben. Quelle: dpa
Wolfsburg

Das Thema Verkehr ist in aller Munde – und das nicht ohne Grund: In den nächsten Jahren werden in Wolfsburg tausende Menschen in die Neubaugebiete ziehen. Damit es Alternativen zum üblichen Auto-Verkehr gibt, planen Stadt und Politik eine „Grüne Route“ speziell für Radfahrer und Busse. Der Abschnitt entlang der Reislinger Straße in Höhe Hellwinkel-Terrassen war am Dienstag Gegenstand der Diskussion im Ortsrat Stadtmitte.

Reislinger Straße soll vierspurig ausgebaut werden

Es ging speziell um den Bereich zwischen Hellwinkel-Terrassen an der Reislinger Straße bis hin zum Berliner Ring. Nach Plänen der Stadt soll die Straße deshalb vierspurig (beide Seiten) werden: Eine Spur für Autos und eine für Rad- und Busverkehr. Doch genau darin sahen die Politiker ein Problem: „Aus der Erfahrung anderer Städte weiß man, dass das für Verzögerungen im Busverkehr sorgt, wenn sich Radfahrer und Busse die Spur teilen“, so Erich Schubert (SPD).

Wie wird die Grüne Route an den Berliner Ring angeschlossen

Jens Tönskötter (PUG) wollte hingegen wissen, wie genau die „Grüne Route“ an den Berliner Ring anschlossen wird. „Kann der Verkehr dann ungehemmt einfließen? Warum gibt es dazu keine Vorlage“, fragt er. Jürgen Ballmann vom Geschäftsbereich Straßenbau und Projektkoordination erläutert: „Dazu finden aktuell Gutachten und Prüfungen statt.“ Doch der PUG-Mann war damit nicht zufrieden: „Ich habe Angst, dass die Route ein Flickenteppich wird.“ Da nutzte Ballmanns Hinweis nichts: „Wir müssen uns nun einmal schrittweise voranarbeiten.“ Der Ortsrat lehnte die Vorlage ab – als einziger dafür stimmt übrigens Ortsbürgermeister Detlef Conradt (SPD).

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Von Claudia Jeske

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