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Stadt Wolfsburg So will ein Sülfelder den angeschossenen Hund einfangen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So will ein Sülfelder den angeschossenen Hund einfangen
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20:45 24.09.2019
Mit Futter, Falle und Geduld: Der verletzte Schäferhund soll in mehreren Schritten wieder eingefangen werden. Quelle: Rainer Dröse
Vorsfelde

Er läuft immer noch frei herum: Der Schäferhund, auf den ein Polizist am Sonntag geschossen hat, ist noch nicht wieder eingefangen. Ein Sülfelder ist jetzt aktiv geworden und geht die Sache mit ausgefeilter Technik an.

Polizei nimmt an, dass der Hund noch lebt

„Der Hund ist leider immer noch frei herumlaufend“, bestätigt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Die letzte Sichtung hat die Polizei am Montag um 14.30 Uhr erreicht. Dennoch hofft Claus, dass der angeschossene Hund noch immer am Leben ist. „Die Anrufer haben berichtet, dass er sich ganz normal bewegt“, so Claus. „Das baut mich zumindest etwas auf.“

Suchtrupps könnten den Hund verschrecken

Einige Wolfsburger haben sich selbst schon auf die Suche gemacht, wenn man den Kommentaren in den sozialen Medien glauben darf. Doch genau das sei falsch, meint der Sülfelder Frank Frieske. „Er hat im Moment keinerlei Vertrauen zu Menschen, was ja auch verständlich ist!“, so der Sülfelder. Mit Annäherungsversuchen jage man den Schäferhund nur noch weiter weg.

Neuer Plan mit Tierkameras und Lebendfalle

Stattdessen plant Frieske gemeinsam mit Gleichgesinnten, den Hund nach und nach anzulocken und mit einer Lebendfalle zu fangen. An mehreren Stellen in Vorsfelde habe er „stark riechendes Futter“ wie Leberwurst und Käse platziert, erklärt er, jeweils umgeben von glatt gestrichenem Sand. „An den Spuren sieht man dann, ob ein Waschbär, Marder, Vogel oder eben der Hund an das Futter gegangen ist“, so Frieske. Zeigt eine Futterstelle häufig die entsprechenden Hundepfotenabdrücke, will Frieske Tierkameras aufstellen, um sicherzugehen, dass es der verletzte Schäferhund ist. Im letzten Schritt will er dann eine Lebendfalle aufstellen.

Sülfelder hat Erfahrung mit entlaufenen Hunden

Mit entlaufenen Hunden hat Frieske nämlich Erfahrungen: Seine Hündin verschwand letztes Jahr für drei Monate, nachdem ein fremder Hund sie angefallen hatte. „Natürlich ist das gerade ein Déjà-Vu“, erklärt der Hundefreund. Von Schöppenstedt aus lief seine Hündin damals bis nach Braunschweig. Dort lief gerade eine groß angelegte Suchaktion für einen anderen Hund – doch die Kamera fing stattdessen erstmal Frieskes Hündin ein.

Bis der Plan aufgeht, kann es dauern

Gemeinsam mit dem Wittinger Spezialisten für entlaufende Tiere, Heino Krannich, gelang es Frieske schließlich, seinen Hund zurückzubekommen. Auch hier half am Ende eine Lebendfalle, auch wenn es nach dem Aufstellen noch fast zwei Wochen dauerte, bis die Hündin sich hinein wagte.

Von Frederike Müller

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