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Stadt Wolfsburg So weiblich ist Wolfsburgs Kunst
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So weiblich ist Wolfsburgs Kunst
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00:21 11.03.2019
Bekam 2014 den Kunstpreis der Stadt Wolfsburg: Bettina Pousttchi verhüllte die Schlossfassade. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Männer spielen auch in der Kultur meist die erste Geige – das zeigt erneut eine aktuelle Studie aus den USA: Demnach hängen zu 90 Prozent Werke von Männern in den Museen. Die WAZ wollte anlässlich des Weltfrauentags wissen, wie es in der Wolfsburger Kunstszene aussieht.

Frauen Raum geben

„Allgemein sind Frauen viel weniger sichtbar“, sagt Gleichstellungsbeauftragte Beate Ebeling. Das gelte für alle Bereiche, von der bildenden Kunst bis hin zum Film. Ebeling will Frauen Raum geben: „Für das Fest am 8. März haben wir bewusst eine DJane engagiert und die Fotos zur Ausstellung ,Frau-Macht-Technik’ hat die Fotografin Susanne Hübner aufgenommen“, sagt Ebeling.

Junge Kunst

Beispielhaft ist das Wirken des Vereins „Junge Kunst“ mit seiner Galerie in der Schillerstraße. Seit 2009 gab es laut Geschäftsführerin Simone Arndt je 17 Einzelausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern. Und: „2019 gibt es drei Einzelausstellungen von Künstlerinnen und eine eines Künstlers“, so Arndt.

Kunstmuseum

„Wir haben einen gewissen Nachholbedarf“, gesteht Christiane Heuwinkel vom Kunstmuseum. 80 männliche und 18 weibliche Kunstschaffende sowie zwei gemischte Paare sind in der Sammlung vertreten. Aber: „Wir haben uns auf den Weg gemacht.“ Zu den Neuerwerbungen zählen Werke von Sam Taylor-Johnson, Firekei Báez und Gauri Gill sowie eine Schenkung von Mithu Sen. Sie wirkte als eine von sechs Künstlerinnen bei der Schau „Facing India“ mit. Direktor Dr. Andreas Beitin kündigte sogar Projekt zum Thema „Kunst und Feminismus“ für 2020/21 an.

Städtische Galerie

In der Städtischen Galerie im Schloss überwiegen ebenfalls Werke von Männern – noch. „Für die Ankäufe wurde in den vergangenen Jahren auf ein ausgewogeneres Verhältnis geachtet“, sagt Sprecherin Elke Wichmann. Die Preisträgerliste von „Junge Stadt sieht Junge Kunst“ ist paritätisch besetzt, 2018 gab es Ausstellungen von drei Künstlerinnen und einem Künstler – na, geht doch!

Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag

Freitag, 8. März, 18 Uhr, Mehrgenerationenhaus am Hansaplatz: Frauenfest mit DJane Soundschwester und Buffet.

Sonntag, 10. März, 10 Uhr, Heilig-Geist-Kirche: „Eva pflegt jetzt auch digital – ein Gottesdienst für pflegende Annas und Evas und Weggefährten“.

Montag, 11. März, 18 Uhr, Gewerkschaftshaus: „Zur Sache Frau“ –Kabarett mit Marlies Blume.

Mittwoch, 13. März, Delphin-Kino: „Battle of Sexes – Gegen jede Regel“

14. März bis 3. April, Rathaus, BürgerInnenhalle: Fotoausstellung „Frau.Macht.Technik“.

Sonntag, 17. März, 10 Uhr, Föhrenkrug: Frauenfrühstück.

Donnerstag, 21. März, 18 Uhr, Alvar-Aalto-Haus: Diskussion „Digitalisierung in der Pflege“.

Von Andrea Müller-Kudelka

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