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Stadt Wolfsburg Betreiber-Wechsel: So sieht die Zukunft des Strike-Bowling-Centers aus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Betreiber-Wechsel: So sieht die Zukunft des Strike-Bowling-Centers aus
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19:54 06.11.2019
Jörg Genzmer verlässt nach zehn Jahren gemeinsam mit seinem Bruder die Stadt Wolfsburg. Quelle: ROLAND HERMSTEIN
Wolfsburg

Wer sich in seiner Freizeit zum Bowling verabredet, der schätzt das Spiel mit dem Ball in geselliger Runde. Das Strike Bowling- und Eventcenter im Allerpark ist der passende Ort dafür. Doch zum 1. Januar 2020 geben die Brüder Jörg und Gerd Genzmer, Inhaber und Betreiber seit der ersten Stunde, den Betrieb auf. Die Röhrdanz Holding GmbH übernimmt das Center. Der Übergang soll fließend verlaufen – und die Genzmer-Brüder möchten sich jetzt mehr um die Familie kümmern.

Röhrdanz Holding: Aktuelles Bauprojekt „Alte Baumschule“

Die Röhrdanz Holding GmbH ist in Wolfsburg unter anderem in den Bereichen Gewerbe und Immobilien tätig, aktuell bauen sie das Mini-Baugebiet „Alte Baumschule“ am Lerchengarten. „Wir wollen erstmal nichts verändern. Uns gefällt das derzeitige Konzept des Strike sehr gut“, sagt Maria Rohde, Projektleiterin im Bereich Fun und Fitness der Röhrdanz Holding. Besucher sollen weiter im Bowlingcenter den Freizeitsport genießen. „Wir wissen, dass die Menschen in dieser Region das Bowlingcenter schätzen. Das soll so bleiben“, sagt Rohde.

Der Übergang von den Brüdern Genzmer in die Hände der Holding solle nahtlos geschehen. „Wir schließen eventuell für einen Tag, um eine Inventur zu machen“, so Rohde. Die Holding sieht sowohl von baulichen Veränderungen, als auch von personellen Veränderungen ab. Alle Mitarbeiter sollen ihre Jobs nach der Übernahme behalten.

Strike: Öffnungszeiten und Preise bleiben wie gehabt

Laut den derzeitigen Betreibern sind 32 Mitarbeiter im Bowlingcenter beschäftigt. Die Projektleiterin der Röhrdanz betont, dass es sich bei den Mitarbeitern um ein sehr gut eingespieltes Team handele. Auch die Öffnungszeiten und Preise im Bowlingcenter sollen beibehalten werden. Ob es auf lange Sicht Veränderungen im Bowlingcenter geben wird, bleibt abzuwarten. Eine genaue Aussage dazu möchte die Projektleiterin nicht treffen.

Die derzeitigen Betreiber verlassen nach zehn Jahren die Stadt Wolfsburg. „Wir haben das Bowlingcenter selbst aufgebaut“, sagt Gerd Genzmer. In ihrem Heimatort Schwedt im Nordosten Brandenburgs eröffneten die Brüder ihr erstes Bowlingcenter. Auch dieses haben sie mittlerweile verkauft. Nach der Wende überlegten sich die Brüder ein zweites Bowlingecenter zu eröffnen. „Doch aus unserem Heimatort sind viele Menschen weggezogen – dort zu eröffnen hätte sich nicht rentiert“, erinnert sich Genzmer. Dann fiel die Wahl auf Wolfsburg. „Die Stadt hat uns mehrere Standorte angeboten. Unser Wunsch war die Fläche, auf dem das AOK-Stadion gebaut wurde.“

Jörg Genzmer: „Jetzt ist die Luft raus“

Genzmer zieht nach zehn Jahren eine Bilanz: „Mein Bruder und ich waren an den Werktagen abwechselnd in Wolfsburg und am Wochenende zu Hause. Das war sehr anstrengend und ein Kraftakt. Jetzt ist die Luft raus. Mein Bruder und ich haben in unser Heimat viel verpasst“, so der 54-Jährige. Familie und Freunde seien oft zu kurz gekommen.

„Der Abschied fällt nicht leicht, aber gleichzeitig ist die Freude auf die Heimat groß. Wolfsburg war schon ein Kaliber. Vor allem bei der Suche nach Fachkräften. Wenn Volkswagen neue Jobs zu vergeben hatte, war die Fluktuation bei uns im Betrieb groß “, sagt Genzmer.

Mehr Infos zum Strike-Bowlingcenter finden Sie hier.

Von Nina Schacht

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