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Stadt Wolfsburg So lief die Premiere vom Weihnachtsmärchen „Der Zauberer von Oz“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So lief die Premiere vom Weihnachtsmärchen „Der Zauberer von Oz“
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12:10 28.11.2019
„Der Zauberer von Oz“: Die Premiere des Wolfsburger Weihnachtsmärchens fand jetzt im Sharoun-Theater statt. Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

Aufregung und lautes Klatschen: Im Scharoun-Theater wurde zum ersten Mal das Weihnachtsmärchen „Der Zauberer von Oz“ aufgeführt. Zur Premiere kamen 740 Schüler und Kita-Kinder aus Wolfsburg und Umgebung, die sich wochenlang auf die Vorführung gefreut haben. Das Stück begeisterte mit eingehender Musik, spannenden Auseinandersetzungen und lauten Spezialeffekten.

Kurz vor der Premiere liefen die Schüler noch durch das Foyer und flitzten schnell zu ihren Plätzen. Währenddessen saß Benjamin Werner hinter der Bühne in der Maske und verwandelte sich zum Blechmann. Dazu wurde sein Gesicht komplett grau geschminkt und auf seinem Kopf wurde ein spitzer silberner Hut gesetzt. Doch von Lampenfieber war bei ihm nichts zu spüren. „Nervös bin ich meistens nicht, ich will einfach nur auf die Bühne und spielen“, sagte Werner.

Songs zum Mitsingen beim Wolfsburger Weihnachtsmärchen

Die Bühne im Scharoun-Theater zeigte zu Beginn noch das Haus von Dorothy, ihrem Onkel Henry (Rudolf Schwarz) und Tante M (Britta Hübel). Doch ein Wirbelsturm trägt Dorothy, gespielt von Jenny Klippel, und ihren Hund Toto mitsamt dem Farmhaus in das magische Land Oz. Die Geschichte des Zauberers von Oz ist in Deutschland gar nicht so bekannt, aber den Titelsong aus der Verfilmung mit Judy Garland kennt fast jeder: „Somewhere Over the Rainbow“. Für das Wolfsburger Theaterstück schrieb Sandra Keck eine deutsche Version des Songs, die Klippel gemeinsam mit dem Publikum sang.

Premiere am Scharoun-Theater – eine Bildergalerie:

Im Scharoun Theater sahen 740 Kinder die Erstaufführung vom Weihnachtsmärchen. Die jungen Zuschauer sahen ein lustiges und dramatisches Stück mit buntem Bühnenbild und lauten Spezialeffekten.

Lauter Applaus im Scharoun Theater

Auf dem Weg ins Land Oz lernt Dorothy die Vogelscheuche (Tobias Kilian), den Blechmann (Benjamin Werner) und den Löwen (Hartmut Fiegen) kennen. Der Komponist Stefan Hiller hat für jede Hauptfigur einen eigenen Song geschrieben, der am Theater mit Christian Mädler einstudiert wurde. Die Lieder handeln von den Wünschen der Hauptfiguren, die der Zauberer Oz erfüllen soll: Verstand, Mut und ein Herz. Sobald die Musik einsetzte, sangen und klatschten die Kinder laut mit, sodass Dorothy und ihre Freunde noch mehr Spaß auf der Bühne hatten.

Premiere mit lauten Spezialeffekten und Videoprojektionen

Doch Dorothy und ihre Begleiter, die Vogelscheuche, der Blechmann und der Löwe, trafen auch auf böse Gestalten wie den Mäusekönig (Nikolai Radke) und die Hexe (Britta Hübel). In den Szenen wurde die Dramatik mit lauten Knall-Effekten auf der Bühne verdeutlicht, welche für Jubel unter den Zuschauern sorgte. Zudem gab es zusätzlich zu dem aufwendigen Bühnenbild eine Videoprojekt mit bunten Illustrationen.

Weihnachtsmärchen: Die Vorführungen im Scharoun Theater

Das Wolfsburger Weihnachtsmärchen wird vom 21. November bis zum 22. Dezember im Scharoun Theater aufgeführt.

Hier die Vorstellungstermine: Samstag, 23 November, 14.30 und 17 Uhr. Sonntag, 1. Dezember, 14.30 und 17.30 Uhr. Mittwoch, 4. Dezember, 15 Uhr. Samstag, 7. Dezember, 14.30 und 17.30 Uhr. Sonntag, 8. Dezember, 11 und 17.30 Uhr. Dienstag, 10. Dezember, 10 Uhr. Freitag, 13. Dezember, 15 Uhr. Sonntag, 15. Dezember, 11, 15 und 17.30 Uhr. Montag, 16. Dezember, 17 Uhr. Dienstag, 17. Dezember, 17 Uhr. Mittwoch, 18. Dezember, 15 Uhr. Donnerstag, 19. Dezember, 17 Uhr. Freitag, 20. Dezember, 15 Uhr. Samstag, 21. Dezember, 14.30 und 17.30 Uhr. Sonntag, 22. Dezember, 11, 15 und 19.30 Uhr (für Erwachsene).

Freie Platz-Kapazitäten in den Vormittagsvorstellungen finden sich auf der Theater-Homepage untertheater.wolfsburg.de. Auf der Website können auch die Tickets für 7 oder 9 Euro bestellt werden.

Zudem gibt es Karten bei dem Ticketservice unter Telefon (05361) 267 338, im Theater-Pavillon am Hugo-Bork-Platz, sowie bei der Konzertkasse der WAZ in der Porschestraße 74, sowie an der Abendkasse im Scharoun Theater.

Intendant: „Ich schaue meine Premieren niemals an“

Nach der letzten Szene riefen die Schüler und Kita-Kinder lautstark nach einer Zugabe, daher sangen die Schauspieler noch einmal mit den jungen Gästen. Das laute Rufen und Klatschen hat Intendant Rainer Steinkamp gehört, doch von der Vorführung hat er nicht viel mitbekommen, er war zu der Zeit im Büro. „Als Intendant habe ich mir meine Stücke niemals zur Premiere angeguckt, ich weiß, dass die Schauspieler ihre Sache gut machen“, sagte Steinkamp nachdem der Vorhang gefallen war.

Während es für Rainer Steinkamp die letzte Vorstellung war, war es für Merle Bothur die erste. Die 19-Jährige absolviert ihr Freiwilliges Kulturelles Jahr am Scharoun Theater. Bothur ist seit August als Regieassistentin bei den Proben dabei und gab bei der Premiere die Kommandos, damit Licht, Ton und Spezialeffekte funktionieren. „Es hat alles geklappt, mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen“, betonte Bothe.

Das Weihnachtsmärchen „Der Zauberer von Oz“ – ein Video

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So fanden die Kinder das Weihnachtsmärchen

Das Weihnachtsmärchen „Der Zauberer von Oz“ kam bei den Wolfsburger Schülern und Kita-Kindern gut an. Schon während der Vorstellung wurde laut mitgesungen, geklatscht und gelacht. Am Ende forderten die jungen Gäste lauthals eine Zugabe, die die Schauspieler prompt erfüllten. Die Drittklässler der Freien Waldorfschule Wolfsburg waren ganz besonders von den Schauspielern begeistert. „Der Blechmann ist witzig, weil er dauernd Öl haben will“, sagte die achtjährige Viviana. Und ihre Mitschülerin Charlotte, musste immer über die Vogelscheuche lachen. „Seine Bewegungen sind einfach lustig“, so die Schülerin. Die dritte Klasse hat die Geschichte von Dorothy und ihren Freunden im Unterricht kennengelernt und die Geschwister Mia (8) und Luis (8) haben daher extra nochmal das Hörspiel vorher angehört. „Uns gefällt alles sehr gut, besonders der Hund Toto ist süß“, merkte Mia an.

Der achtjährige Eric von der Grundschule Wohltberg kannte das Stück nicht und kam ganz aufgeregt ins Scharoun Theater. „Ich finde es gut und bin schon sehr gespannt auf das Ende“, erzählte der Zweitklässler in der Pause. Fünftklässler Simon vom Theodor-Heuss-Gymnasium kannte die Geschichte vorher auch nicht, findet Theater-Besuche und Stücke aber generell gut, obwohl er viel zu selten im Zuschauerraum sitzt. „Das Zusammenspiel von Musik und Text ist sehr gelungen“, erklärte der elfjährige Schüler.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig

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