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Stadt Wolfsburg So lief das „Rudelsingen“ im Hallenbad
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So lief das „Rudelsingen“ im Hallenbad
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21:38 29.10.2019
Zum 17. Mal in Wolfsburg, zum ersten Mal im Hallenbad: Beim Rudelsingen herrschte tolle Stimmung. Quelle: Frederike Müller
Stadtmitte

Warum in der Badewanne singen, wenn man es auch im Nichtschwimmerbecken kann? Am Dienstagabend fand zum ersten Mal das sogenannte „Rudelsingen“ im Kulturzentrum Hallenbad statt. Gesungen und gejohlt wurde aber genauso begeistert wie bei den 16 Vorgänger-Events im Congresspark.

Zwei Vorsänger leiten den spontanen Chor an

Ob schunkelnd zu „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ oder armwedelnd zu „Dancing Queen“ – die vielen Wolfsburger Hobbysänger hatten sichtlich Spaß und brachten ordentlich Bewegung in den Saal. Angeleitet, dirigiert, begleitet und bescherzt wurden sie von den beiden Vorsängern Simon Bröker und Felix Fleischmann, die mit Laptop, Schlagzeug und Gitarre auch für den musikalischen Hintergrund sorgten.

„Singen macht doch am meisten Spaß, wenn man laut in der Gemeinschaft mit anderen singen kann!“, ist Simon Brökers erklärte Auffassung. Und die Gäste gaben ihm Recht, indem sie so laut mitsangen, das kaum jemand seine eigene Stimme raushören konnte – was in manchen Fällen sogar besser gewesen sein mag. Den Text zu den Liedern gab es parallel auf der Leinwand zu lesen, sodass niemand stillstehen und auf ein Notenblatt schielen musste.

Ein Blick ins Publikum zeigte, dass Singen nicht nur glücklich macht, sondern auch vereint: Ob junge Mädels oder schon gesetztere Ehepaare, ob mit Wein, Bier oder Rhabarberschorle in der Hand – der freudige Gesichtsausdruck war allen gemeinsam.

Anfänger und alte Hasen

Etwa die Hälfte der Besucher war zum ersten Mal beim Rudelsingen. Nicht so Elke Hagedorn: Sie und ihre Freundin Roswitha Neumann haben sich noch keines der 17 Rudelsingen entgehen lassen. „Die Stimmung ist so toll und es macht einfach Spaß!“, findet Hagedorn. „Zu Hause singt man ja nicht mehr so viel. Die Enkelkinder sind schon groß und laufen eher weg, wenn ich singe. Aber hier merkt zum Glück kein Mensch, wie man singt!“

Im Congresspark hat es ihr allerdings etwas besser gefallen, weil mehr Platz da war. „Hier im Hallenbad ist es schon etwas eng“, meint sie. Ob sie trotzdem nächstes Mal wiederkommen würde? Da nickt sie vehement: „Ich komme immer wieder!“

Von Frederike Müller

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