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Stadt Wolfsburg So lief das Impfwochenende in Wolfsburg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg

So lief das Impfwochenende in Wolfsburg

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07:00 26.04.2021
Impfzentrum Wolfsburg: Am Sonntag wurde das Vakzin des Herstellers Astrazeneca verimpft
Impfzentrum Wolfsburg: Am Sonntag wurde das Vakzin des Herstellers Astrazeneca verimpft Quelle: Britta Schulze
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Wolfsburg

​Das Impfwochenende in Wolfsburg ist beendet. Am Samstag wurden unter anderem Menschen mit Vorerkrankungen und Kontaktpersonen von Schwangeren geimpft. Am Sonntag war  noch einmal deutlich mehr los am CongressPark: An diesem Tag waren alle Bürgerinnen und Bürger ab 70 Jahren eingeladen. 

Mit dieser Impf-Aktion wollte das niedersächsische Gesundheitsministerium die Wartelisten verkürzen. Mehr Impfdosen für die Termine gab es aber nicht. Es wurden die Dosen verimpft, die das Land ohnehin erhalten hat. 

Am Sonntag waren viele Wolfsburger im Impfzentrum

Traude Heintz stellte sich am Sonntag in die Schlange vor dem CongressPark. Die 70-Jährige wurde mit Astrazeneca geimpft. „Es ist ein Impf-Marathon“, sagte die Vorsfelderin nach dem Termin. Zuerst musste sie sich anmelden, dann einen Anamnesebogen ausfüllen, danach hatte sie ein kurzes Aufklärungsgespräch mit dem Arzt und dann wurde gepikst. „Die Organisation ist gut. Manchmal musste ich warten, doch überall gibt es Sitzmöglichkeiten“, so Heintz. 

Impfzentrum Wolfsburg: Die Bürgerinnen und Bürger sind mit der Organisation im CongressPark zufrieden

Vor dem Impfwochenende wurde angekündigt, dass die Aktion vor allem für die über 70-Jährigen geplant wurde, die bisher noch keinen Termin erhalten hatten. Für diese Termine war das Vakzin vom Hersteller Astrazeneca vorgesehen. Bereits kurz vor dem Wochenende teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums aber mit, dass in Wolfsburg noch sehr wenige Bürgerinnen und Bürger ab 70 Jahren auf einen Termin warten würden. Somit wurden weitere Berechtigte zum Impfen eingeladen. 

Menschen mit Impfberechtigung bekommen einen Termin

Erhard Dedolf konnte sich am Samstag zwischen Biontech und Moderna entscheiden. „Ich habe zwei Briefe vom Gesundheitsministerium bekommen und in jedem Brief steht der jeweils andere Impfstoff“, erklärte der Wolfsburger. Nach einem Gespräch mit seiner Hausärztin hat er sich für Biontech entschieden. „Laut meiner Hausärztin wird am Samstag nur Biontech und Moderna verimpft und am Sonntag Astrazeneca“, erzählte er. 

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Die Priorisierungsreihenfolge wurde an dem Impfwochenende nicht umgangen – einen Termin erhielten nur Menschen, die impfberechtigt sind. Dazu zählen zum Beispiel Angehörige von Schwangeren und Menschen mit Vorerkrankungen. Deshalb kam auch ein 25-Jähriger, dessen Schwester ein Kind erwartet.

Impfzentrum: So bekommen Sie einen Termin

Ab Montag, 26. April, können alle Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren einen Impftermin vereinbaren. Sie erhalten dazu keinen Brief vom Gesundheitsministerium. Die Anmeldung erfolgt online über das Impfportal Niedersachsen www.impfportal-niedersachsen.de oder über die Hotline 0800 9988665. Auf dem Impfportal können alle – unabhängig vom Alter – auch nachschauen, ob sie wegen des Berufes oder Vorerkrankungen zu den Impfberechtigten gehören. Dann könnten Sie sich ebenfalls auf die Warteliste setzen lassen.

Wolfsburger waren nach der Impfung sehr zufrieden

Die Menschen, mit denen die WAZ sprach, waren nach der Impfung sehr zufrieden. „Der Ablauf ist perfekt durchorganisiert“, berichtete eine 56-jährige Wolfsburgerin. Auch das Ehepaar Valentina und Andreas Aman aus Kreuzheide ging fröhlich aus dem CongressPark. „Wir sind erleichtert und glücklich“, sagte die 62-Jährige.

Mit dem Impfwochenende sollen die Wartelisten kürzer werden. In Wolfsburg werden daher Menschen über 70 Jahren sowie Menschen mit Erkrankungen und Kontaktpersonen von Schwangeren geimpft.

Glücklich sind die Schülerinnen und Schüler dagegen vermutlich nicht: Die Stadt Wolfsburg schickt sie ab Montag, 26. April, aufgrund der anhaltend hohen 7-Tage-Inzidenz erneut ins Distanzlernen, auch Szenario C genannt. Für Förderschulen und Abschlussklassen wird diesmal keine Ausnahme gemacht. Lediglich Prüfungen, Klausuren, Lernfördergruppen und die Nutzung der Lernzentren sind vor Ort erlaubt. Die Maßnahme gilt zunächst für eine Woche.