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Stadt Wolfsburg So jagen Profi-Rennfahrer ihre Slotcars über die Bahn
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So jagen Profi-Rennfahrer ihre Slotcars über die Bahn
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20:00 18.11.2018
24 -Stunden-Rennen: Die Motorsportprofis Frank Biela (links) und Mike Rockenfeller (2.v.links) jagten ihre Slotcars über die Bahn. Moderator Martin Kummerow interviewte die Fahrer im VW-Pavillon der Autostadt. Quelle: Gerewitz
Wolfsburg

Rasante Miniaturautorennen im Maßstab 24:1 hat die Elektrorennserie Racing Concept Cars Organisations (RCCO) zu bieten. Ein 24-Stunden-Rennen im VW-Pavillon am Wochenende in der Autostadt bildete den Abschluss der diesjährigen Saison. Sechs Slotcar-Teams (ABT, Audi, KTM, Lamborghini, Schaeffler, VW), unter den Fahrern die prominenten Motorsportler Frank Biela und Mike „Rocky“ Rockenfeller, lieferten sich einen spannenden Wettkampf.

Rennsport-Champion Frank Biela war hochmotiviert

„Bei realen Rennen fühle ich mich sicherer, weil ich zumindest denke, dass ich fahren kann. Hier muss ich es noch unter Beweis stellen“, so Rockenfeller vor dem Start des Rennens. Der DTM-Champion von 2013 und Les-Mans-Sieger von 2010 ging bei seinem Debüt in der RCCO für das Team Schaeffler an den Start. Frank Biela hingegen, der im Jahre 1991 DTM-Champion wurde und fünfmal bei Les-Mans triumphierte, tritt seit Jahren mit Erfolg in der RCCO an. Das Mitglied des Audi-Teams brannte darauf, im Finale mitzufahren:„Wir sind alle hochmotiviert und haben Spaß bei der Sache. Das ist eine sehr gute Grundvoraussetzung.“

Das 24-Stunden-Rennen in Bildern:

Beim ersten 24-Stunden-Rennen in der Autostadt haben sechs Teams der Elektro-Rennserie RCCO ihre Slotcars ins Rennen geschickt. Für das Finale der Rennserie blieb der Volkswagen Pavillon erstmals in der Geschichte der Autostadt rund um die Uhr für interessierte Besucher geöffnet.

Das Publikum fieberte mit im gut besuchten VW-Pavillon, der erstmalig rund um die Uhr geöffnet hatte, oder zuhause vor dem „YouTube“-Livestream.

RCCO: Regelwerk wie im echten Motorsport

„Das weckt Kindheitserinnerungen. Aus der Jugendzeit kennt man ja die Carrera-Rennbahnen“, sagte Carsten Krakau. Die Slotcars, die auf Studien von Elektrosportwagen basieren, sind mit Spielzeugrennautos allerdings nur bedingt vergleichbar. In der RCCO herrscht wie im echten Motorsport ein strenges Regelwerk. Beim 24-Stunden-Rennen wurden die Fahrer an den Controllern nach je einer Stunde von Teamkollegen abgelöst. „Die Hedden-Brüder, die für das Team Lamborghini fahren, sind Bekannte von uns. Wir sind extra aus Berlin angereist. Das 24-Stunden-Rennen gefällt uns gut“, schwärmten Claudia und Ingo Krause.

VW-Pavillon in der Autostadt: Viele Besucher an der Rennbahn

Eine kleinere Rennbahn im VW-Pavillon bot den Besuchern die Chance, sich selbst als Slotcar-Fahrer zu versuchen.

RCCO-Gründer und Rekordmeister Thomas Voigt nahm als Mitglied des Team Audi an dem Rennen Teil. „Wir als RCCO versuchen immer eins zu eins mit der Automobilindustrie Schritt zu halten. Unser Ziel ist, dass nächstes Jahr beim 24-Stunden-Rennen ein autonomes Roboter-Slotcar gegen Menschen antritt“, so die Vision des Journalisten. Nach dem Rennen gab es für Voigt Grund zum Jubeln. Er schloss die RCCO-Saison als Meister ab und sein Team Audi freute sich über den Sieg in der Teamwertung.

Von Tim Teitge

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