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Stadt Wolfsburg So erfrischend und anders kann A-Capella-Gesang sein
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So erfrischend und anders kann A-Capella-Gesang sein
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16:30 13.12.2019
The Real Group: Diese A-Capella-Truppe begeisterte. Quelle: Robert Stockamp
Wolfsburg

Der seit Jahrhunderten gepflegte A-Cap­pel­­la-Gesang ist von einer jungen Musi­ker­generation der 1980er Jahre wiederentdeckt und mit dem Einsatz digitaler Stimmwandler um eine neue Stilentwicklung bereichert wor­den. Maßgeblichen Einfluss hierauf hat das 1984 in Schweden gegründete Quintett „The Real Group“ mit zwei Sängerinnen und drei Sängern. Am Donnerstag konnte ein enthusiastisch mitgehendes Publikum im Wolfsburger Scharoun Theater die Gruppe erneut erleben.

„Christmas Special“ lautete das Programm

Den Besuchern war klar, dass das Programm „Christmas Special“ keine Lieder erwarten ließ, die in heimischer Feststimmung unter dem Weihnachtsbaum erklingen.

Es ist eher eine Atmosphäre skandinavisch kühler Klangschönheit, von der ein uner­klär­li­cher Reiz ausgeht, dem sich niemand ent­zie­­hen kann und der durch sympathisches Auf­­treten verstärkt wird. Der ursprüng­liche Stil der Gruppe ist grundsätzlich erhal­ten ge­blie­ben, auch wenn neben dem ein­stigen Grün­dungsmitglied Anders Edenroth (Te­nor) inzwischen Emma Nilsdotter (So­pran), Lisa Östergren (Alt), Morten Vinther (Ba­riton) und Janis Stradzinš (Bass) neu dabei sind. Dank ihres Stimmvermögens bieten sie einen in jeder Hinsicht perfekt aufeinander abgestimmten Ensembleklang.

The Real Group: Brillante Eigenkompositionen und Arrangements

Brillante Eigenkompositionen und Ar­­ran­­gements schreibt Edenroth spe­zi­ell für die Stim­men. Aus der glänzenden Mi­schung von Folklore, Jazz, Swing und Pop sowie Humor, Melancholie und kriti­scher Be­trach­tung erwächst das eigen­stän­dige nor­di­sche Gesangskolorit. Sparsam eingesetzte Mouth­percussion rundet den Gesamtklang ab.

Kommt winterliche Stimmung mit dem eröffnenden „Let it snow“ oder dem Folk­song „Dark ist the night“ auf, so führt Ste­vie Wonders „You haven’t done nothing“ zum Nachdenken über die Weihnachtsbotschaft. Der Eigentitel „In the night before Christ­mas“ stellt einen direkten Gegenwartsbezug her mit der Frage, was ein neugeborenes Kind sich für Weihnachten und die Zukunft wünschen würde, wenn es sprechen könnte.

Als Zugabe gab es „Jungle Bells“ und „Freedom“

Dem humorvoll gestalteten Titel „Jingle Bells“ am Ende des Programms folgt eupho­rischer Beifall. Den Abend beendet jedoch die Zugabe „Freedom“ (George Michael), die die Aussagekraft der Gruppe betont.

Von Heinz-Werner Kemmling

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