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Stadt Wolfsburg So abgefahren ist der virtuelle Escape-Room in Reislingen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So abgefahren ist der virtuelle Escape-Room in Reislingen
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12:38 27.03.2019
Im Test: WAZ-Volontärin Frederike Müller ließ sich vom Virtual-Reality-Abenteuer überzeugen. Quelle: Britta Schulze
Reislingen

Escape Rooms, bei denen man sich aus einem Raum herausrätselt, sind beliebt und inzwischen ziemlich bekannt. Neuer und auf andere Art spannend sind Escape Rooms mit Virtual-Reality-Systemen. So ein Angebot gibt es neuerdings auch in Wolfsburg, genauer gesagt in Reislingen – und WAZ-Volontärin Frederike Müller hat es mal ausprobiert:

Ich stehe in einem U-Boot und habe nur noch Atemluft für zwei Minuten. Außerdem zeigen sich Risse in der Glasfront der Kabine, auf der anderen Seite kreist ein Hai, und ich habe längst noch nicht alle Energiezellen gefunden, die ich brauche, um die nächste Schleuse zu öffnen – was nun?

Unter Wasser oder im Weltall: Der virtuelle Abenteuerspielplatz bietet faszinierende Bilder.

Natürlich stehe ich nicht wirklich unter Wasser, sondern in der Halle von „Lasertag Revolution“ in Reislingen. Wer mich von außen sieht, könnte sich wundern, was ich da treibe: Von einem U-Boot keine Spur, nur ein paar Markierungen auf dem Boden und ein paar Spieler, die mit Rucksack und Helm in der Gegend herumtappen. Doch dass das Szenario nicht real ist, ist meinem Gehirn herzlich egal. Ich zucke zusammen, wenn der Hai an die Scheibe stößt, laufe um Kommandosäulen herum, die gar nicht existieren, und wenn im Boden ein Loch zu sehen ist, mache ich brav einen großen Schritt darüber hinweg. Durchaus real sind allerdings mein Herzklopfen und der Schweißausbruch beim Blick auf die Sauerstoff-Anzeige.

Das virtuelle Spielfeld ist eine hochmoderne Angelegenheit. Da ich meinen PC auf dem Rücken trage, bewege ich mich frei auf dem Spielfeld, ohne mich an Kabeln zu verheddern. Mit zwei Controllern in den Händen lassen sich Dinge greifen, anstoßen, drehen und werfen. Und das vielleicht Beste: Bis zu vier Spieler können das Abenteuer gemeinsam erleben – meine Mitspieler sehe ich als schwebende Helme und Hände vor mir. Solch ausgeklügelte Spielsysteme gibt es bislang nur selten: „Wir haben schon Spieler-Anfragen aus Barcelona und Moskau“, berichtet Geschäftsführerin Swetlana Hörner nicht ohne Stolz.

Vier Abenteuerspiele und ein Horrorstreifen

Auch für Besucher aus der Nähe, die womöglich öfter kommen wollen, wird es so schnell nicht langweilig. Neben dem Unterwasser-Abenteuer gibt es noch eine Weltraum-Mission und eine Drachenburg – letztere sei auch für Familien mit Kindern gut geeignet, erklären mir die Betreiber. Für die ganz Hartgesottenen andererseits gibt es noch ein interaktives Horrorerlebnis, in dem gern auch mal ein Leichensack spontan aufsteht oder einem die Spinnen den Arm hoch bis in den Helm krabbeln. „Das ist nicht für jedermann“, warnt Mitarbeiter Maurizio Bove lachend. Er muss es wissen: Für den Testlauf hat er sich selbst mit den Leichensäcken in den Cyber Space sperren lassen.

Fazit: unbedingt empfehlenswert für Unerschrockene

Aktuell ist jeden Mittwoch Escape-Room-Tag, aber auch für andere Termine können sich Gruppen bis zu vier Personen anmelden: über die Homepage oder per Mail an info@lasertag-revolution.de. Ein Spiel dauert etwa 40 Minuten und kostet als Eröffnungsangebot für alle zusammen 100 Euro. Mein Fazit: abgefahrene Technik! Alleine schon das Erkunden der virtuellen Umgebung macht Spaß, das Spiel selbst sorgt darüber hinaus noch für ordentlich Spannung. Und weil man sich frei bewegen kann, wird einem nicht einmal schwindlig. Für Abenteuerlustige unbedingt empfehlenswert.

Von Frederike Müller

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