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Stadt Wolfsburg Zwei Wolfsburger wegen Kindesmissbrauch und versuchtem Mordes angeklagt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Zwei Wolfsburger wegen Kindesmissbrauch und versuchtem Mordes angeklagt
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15:45 03.06.2019
Sexueller Missbrauch von Kindern und versuchter Mord: Im Landgericht Braunschweig starten im Juni die Prozesse gegen zwei Wolfsburger. Quelle: Photowerk
Wolfsburg/Braunschweig

Ein 28-Jähriger Wolfsburger und ein 23-jähriger Asylbewerber aus Wolfsburg sehen sich ab Juni mit schweren Vorwürfen vor dem Braunschweiger Landgericht konfrontiert. Die Verhandlungen wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und versuchten Mordes beginnen Ende Juni. In beiden Fällen wird eine psychiatrische Unterbringung der mutmaßlichen Täter geprüft.

Sexuelle Handlungen an Kindern

Dem 28-Jährigen wird vorgeworfen, sich am 20. und 22. Januar in Wolfsburg sexuell an zwei verschiedenen Personen unter 14 Jahren vergangen zu haben. Bei den sexuellen Handlungen kam es in einem Fall sogar bis zum Eindringen in den Körper.

Angeklagter tauschte auch pornographische Videos aus

Ferner soll der Angeklagte im Zeitraum von Januar bis April 2018 einem 12-jährigen Jungen ungefragt ein kurzes pornographisches Video geschickt und diesen aufgefordert haben, sich selbst bei sexuellen Handlungen zu filmen und ihm davon ein Video zukommen zu lassen. Das Kind leistete dieser Aufforderung Folge. Dabei hatte sich der mutmaßliche Täter beim Kontakt mit dem Kind als 16-Jähriger ausgegeben. Der Prozessauftakt vor dem Landgericht in Braunschweig ist für den 25. Juni um 9 Uhr angesetzt.

Asylbewerber sticht Vermieter in den Hals

Der 23-jährige Asylbewerber soll laut Anklage versucht haben, seinen Vermieter heimtückisch zu töten (die WAZ berichtete). Dafür lockte er ihn unter dem Vorwand einer defekten Toilettenspülung in die Wohnung im Stadtteil Kreuzheide. Als der Vermieter sich über die Toilette beugte, rammte der 23-jährige Syrer ihm im Beisein eines Zeugen unvermittelt ein Messer in den Hals. Der Vermieter zog sich dadurch eine Wirbelbogenfraktur und eine Rückenmarksverletzung zu und ist seitdem teilweise gelähmt.

Angeklagter ist vermutlich psychisch krank

Der 23-Jährige ist bereits in einer Psychiatrie untergebracht. Ein Gutachter bescheinigte ihm bereits eine schizophrene Psychose. Den Beamten gegenüber gab der Syrer an, sich von seinem Opfer verfolgt gefühlt zu haben. Auch die Staatsanwaltschaft strebt in dem Gerichtsprozess, der am 28. Juni um 8.30 Uhr vor dem Landgericht Braunschweig startet, die Unterbringung des Beschuldigten in einer Psychiatrie an.

Von Steffen Schmidt

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