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Stadt Wolfsburg Missbrauchsprozess: Ex-Wolfsburger zu 3 Jahren und 3 Monaten Haft verurteilt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Missbrauchsprozess: Ex-Wolfsburger zu 3 Jahren und 3 Monaten Haft verurteilt
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18:58 05.11.2019
Schuldig: Der Angeklagte wurde wegen sexuellen Missbrauchs zu einer Haftstrafe verurteilt. Quelle: Simone Willmann
Braunschweig

Im Wolfsburger Missbrauchsprozess ist ein Urteil gesprochen: Das Landgericht Braunschweig verurteilte den 48-jährigen Angeklagten am Dienstag zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt. Die Kammer hatte keinen Zweifel daran, dass der Ex-Wolfsburger, an seiner Stieftochter mehrfach sexuelle Handlungen vorgenommen hatte.

Verteidigung hatte Freispruch gefordert

Mit dem Urteil lag das Gericht nur knapp unter dem von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafmaß von drei Jahren und zehn Monaten. Die Verteidigung hatte hingegen Freispruch gefordert. In seiner Vernehmung hatte der Angeklagte seine Stieftochter der Lüge bezichtigt. Richterin Daniela Kirchhof folgte in ihrer Urteilsbegründung jedoch der Meinung des Sachverständigen. Dieser hatte herausgestellt, dass die Stieftochter – hätte sie den Angeklagten zu Unrecht belasten wollen – weitaus schwerwiegende Vorwürfe hätte erheben können.

Seine Frau erwischte ihn ohne Hosen vor der Tochter

Während der Verhandlung hatte der Angeklagte nur eine der ihm vorgeworfenen acht Taten eingeräumt. Diese konnte er aber auch nur schwerlich leugnen. Schließlich hatte ihn seine damalige Frau im Jahr 2011 mit heruntergelassenen Hosen vor ihrer heute 20-jährigen Tochter erwischt. Er sei an dem Abend extrem betrunken gewesen und könne sich nicht daran erinnern, wie er in das Zimmer seiner Stieftochter gelangt war, versuchte sich der 48-Jährige vor Gericht herauszureden.

Angeklagter leugnet bis zum Schluss

Dass er seiner Stieftochter mit Zetteln signalisiert habe, sie könne sich durch sexuelle Handlungen Taschengeld dazu verdienen, und sie dann mehrfach in ihrem Zimmer aufgesucht habe, wo er sie schließlich am Hals und im Intimbereich streichelte, leugnete er bis zuletzt.

Von Steffen Schmidt

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