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Stadt Wolfsburg Seniorenring ist 30 Jahre alt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Seniorenring ist 30 Jahre alt
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15:03 22.01.2019
30 Jahre Seniorenring: Martina Weinert, Heinz Schinke, Rocco Artale, Gerhard Kupka und Baldur Hilburg (v.l.).
30 Jahre Seniorenring: Martina Weinert, Heinz Schinke, Rocco Artale, Gerhard Kupka und Baldur Hilburg (v.l.). Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

Der Wolfsburger Seniorenring ist 30 Jahre alt. Am 25. November 1988 war die Gründung, auf eine Feier im vergangenen Jahr verzichtete der Vorstand. „Wir stecken unsere Kräfte in die Vorbereitung der Seniorenwoche, die im Juni stattfindet“, erklärt Vorsitzender Rocco Artale.

Der Seniorenring sei eine Erfolgsgeschichte, sagt er: „Wenn es ihn nicht geben würde, müsste man ihn erfinden.“ Die Idee, eine Dachorganisation für Wolfsburger Seniorengruppen zu gründen, kam von Helmut Thomas. Er war auch der erste Vorsitzende und ist ebenso wie sein Nachfolger Heinz Skusa mittlerweile verstorben. Thomas holte auch Martina Weinert zum Seniorenring, die die Geschäftsstelle bis 2018 führte. Sie kann sich noch an die Anfänge erinnern. Das erste Büro war in der ehemaligen Druckpatronen-Nachfüllstation nahe des St.-Christophorus-Hauses. „Es war winzig klein und im Winter haben wir dort im Wintermantel arbeiten müssen“, erinnert sie sich schmunzelnd.

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen startete der Seniorenring sofort durch. Sein Ziel damals wie heute: „Die ältere Generation aus den eigenen vier Wänden holen und ihnen eine aktive Lebensgestaltung im Alter bieten“, erklärt Rocco Artale. Das Ziel ist geblieben, geändert haben sich die Angebote. Früher wurde zum Kaffeekränzchen eingeladen, heute gibt es Computerkursus und Ausflüge mit Sightseeing. Sogar Gateball spielen die Senioren. Das holte der ehemalige Vorstand Baldur Hilburg nach Wolfsburg. Eine Japan-Delegation erzählte ihm 2005 davon, seitdem gibt es Gateball in der VW-Stadt –mit Hilburg als Präsidenten. Bei einem Besuch in der Partnerstadt Halberstadt zeigte die Gruppen ihr Können, „dafür wurde extra der Ratssitzungssaal ausgeräumt“, so Hilburg.

Von Sylvia Telge