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Stadt Wolfsburg Seit 38 Jahren ein Paar: Karl-Heinz Forytta und sein T2
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Seit 38 Jahren ein Paar: Karl-Heinz Forytta und sein T2
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19:46 01.11.2016
Diese Beziehung hält seit 38 Jahren: Karl-Heinz Forytta hat seinem T2 Aufstelldach und praktische Camping-Details spendiert. Quelle: Hermstein
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Wolfsburg

Bei ihrer Geburt war Jule ein schlichter weißer Transporter, den Forytta 1978 günstig kaufen konnte. Mit zwei Freunden hatte der Maschinenbaustudent schon kurz zuvor einen Transporter zum praktisch-gemütlichen Reisemobil umgebaut.

„Aber dann wollte ich meinen eigenen Bulli haben“, blickt Forytta zurück. „Aber er sollte genauso aufgebaut werden wie der Vorgänger.“ Das heißt: Fenster rein, Bank rein, Staufach und Schlafgelegenheit rein, Kochgelegenheit, Tische und noch mehr Staufächer rein. 1979 führte ihn die erste große Tour mit Freunden nach Norwegen.

Dann lernt er seine heutige Frau Ilse kennen: „Eine Frau, die nicht Bulli kann – geht nicht! Also bin ich mit ihr 1981 nach Norwegen gefahren“, erzählt Karl-Heinz Forytta lachend. Ilse konnte Bulli. Und Karl-Heinz bald noch mehr: Er fing als Volontär bei VW Nutzfahrzeuge an und arbeitete unter der Regie von Gustav Mayer, dem kürzlich verstorbenen Entwickler der T1 bis T4. „Er hat mir das Thema Bulli mit Haut und Haaren vermittelt“, so Forytta. Nach der Heirat 1982 kamen die Töchter Katrin (1986) und Antje (1988) auf die Welt – und verlangten weitere Änderungen: „Dann habe ich ein Aufstelldach eingebaut – so hatten wir alle vier genügend Platz zum Schlafen. Im Urlaub spielte sich alles im Bulli ab.“

Schlafen, frühstücken, laufen lernen, kochen, spielen, schlafen. Ein echter Bullifan fährt natürlich immer Bulli – auch als VW-Nutzfahrzeugeentwickler und technischer Resident von VW bei Westfalia. „Meinen Töchtern war es früher peinlich, mit einem alten Bus zwischen all den Jahreswagen durch Wolfsburg zu fahren“, sagt Karl-Heinz Forytta. „Heute verbieten sie mir, ihn jemals wegzugeben.“ Doch das würde er niemals tun: „Das Bullifeuer brennt immer noch...“

von Carsten Bischof

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